Bieter aus Polen und Tschechien für CFR Marfă

Donnerstag, 27. September 2012

Bukarest (ADZ) - Die Regierung will laut Transportminister Silaghi noch diese Woche ihre Strategie zur Privatisierung der Güterbahnsparte CFR Marfă festlegen. Die Ausschreibung soll, wie mit dem IWF vereinbart, bis Jahresende durchgezogen werden.

Man werde die Güterbahnsparte jedoch keineswegs „verscherbeln“, sondern versuchen, einen recht guten Privatisierungspreis zu erzielen, sagte der stellvertretende Generalsekretär des Ressorts, Horaţiu Buzatu.

CFR-Generaldirektor Constantin Zaharia eröffnete seinerseits, dass an der Privatisierung der CFR Marfă sowohl Investoren aus Polen und Tschechien als auch aus dem Inland interessiert sind. Unter den Hammer sollen dabei alle 100 Prozent der Anteile an der staatlichen Güterbahn kommen.

Kommentare zu diesem Artikel

Rudi, 30.09 2012, 05:53
Da muß die komplette CFR privatisiert werden, denn nur die CFR-Marfa, macht ja keinen Sinn!
Damit der Warentransport auf der Schiene richtig funktioniert, muß erstmal das Schienennetz ausgebaut werden, und da kommt das Problem, wer das bezahlt, denn auch die Personenzüge fahren ja auf den gleichen Schinen!
sraffa, 29.09 2012, 15:06
Die südosteuropäische Eisenbahn wird ihre Renaissance noch erhalten; sie stellt die schnellste Möglichkeit des Transportes bestimmter Rohstoffe auf der Ost-West Route dar , von der Donau abgesehen.
Voraussetzung ist natürlich wirtschaftliche und politische Einigung und fähiges Management.

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