Bilanz der Überschwemmung

Wildbachstudie der Stadt wird aktualisiert

Freitag, 12. September 2014

Nach anderthalbstündigem Wolkenbruch floss das Wasser der Wildbäche von den umliegenden Hügeln mitten durchs „Theater des Westens“ im Reschitzaer Stadtzentrum Foto: Ana Kremm

Reschitza - Der Wolkenbruch vom 8. August d. J., der über der Reschitzaer Altstadt und den umliegenden Hügeln niederging und der das gesamte Stadtzentrum unter mehr als einen halben Meter Wasser setzte, hat nicht nur 15 Privathäuser in der Oberstadt schwer getroffen und zahlreiche Abflussgräben und Zugangsbrücken zu den Häusern auf der Butovăţ- und der Cascadelor-Gasse zerstört, sondern auch die Aktuatlität des dringenden Umsetzens der Wildbach-Bekämpfungsarbeiten gezeigt, für welche der Reschitzaer Bürgermeister Mihai Stepanescu schon seit Längerem plädiert.

Die Kommission des Reschitzaer Rathauses zur Evaluierung der Schäden, die jener Wolkenbruch mit 80 l/qm binnen anderthalb Stunden verursachte, stellte fest, dass acht Häuder in ihrem Innern bis auf die Plafonds zerstört sind und dass deren Möbel und Hausrat völlig unbrauchbar geworden ist. Auch sind in diesen Häusern alle Fußböden und die meisten der Stützwände zerstört oder beschädigt. Bei sieben der anderen durch die Überschwemmungen geschädigten Häuser sind ein Teil der Stützwände zerstört sowie alle Zugangsbrücken über die Regenwasserrigolen.

Der Schadensbericht ist an die Präfektur Karasch-Severin weitergereicht worden, die von der Regierung im Rahmen eines als dringend eingestuften Hilfsprogramms für die Betroffenen Unterstützung gefordert hat.

Im Kommuniqué zum Schadensbericht, das vom Bürgermeister unterzeichnet ist, wird einmal mehr die Dringlichkeit der Infrastrukturmaßnahme der Wildbachbekämpfung auf dem Stadtgebiet von Reschitza unterstrichen. Bürgermeister Mihai Stepanescu hat dazu Fachleute der Forstbehörde Romsilva und von Apele Române zu einer Feldbegehung eingeladen und zusammen mit ihnen die Korrigierung der vor fünf Jahren ausgearbeiteten Pläne aufgrund der Feststellungen vor Ort und in Anbetracht der frischen Wildbachschäden eingeleitet. Damit ist die Machbarkeitsstudie „Bedrohung durch Wildbäche auf dem Stadtgebiet von Reschitza“ aktualisiert worden, die der Regierung in Bukarest schon seit längerer Zeit vorliegt.

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