Bildrausch – Unser Filmtipp der Woche

Zurück in die 20-er Jahre mit „Midnight in Paris“

Mittwoch, 16. Mai 2012

In seinem neuen Film "Midnight in Paris" nimmt Regisseur Woody Allen seine Zuschauer auf eine ungewöhnliche Zeitreise in die zwanziger Jahre mit. Seine Message ist klar: Die Vergangenheit schönschreiben und immer wieder an ihr hängen bleiben – das nützt nichts! Wir müssen in die Gegenwart blicken, doch ab und zu, wäre es doch wünschenswert, in die Magie einzutauchen – zum Abschalten.

Mit dem Taxi in die Vergangenheit fahren - so beginnt die zauberhafte Reise durch die Zeit im neuen Spielfilm von Woody Allen „Midnight in Paris“ (Mitternacht in Paris). Märchenhaft gestaltet Allen die Durchreise aus der Gegenwart in die Vergangenheit: Der Amerikaner Gil (Owen Wilson) urlaubt gerade in Paris mit seiner Verlobte Inez (Rachel Adams) und deren konservativen Eltern (Kurt Fuller und Mimi Kennedy), die nichts von der Magie der französischen Hauptstadt zu spüren scheinen. Ein wenig abwesend wirkt er immer wieder, denn er muss über seinen neuen Roman nachdenken, den er gerade schreibt. Daher macht er bei den gesellschaftlichen Beschäftigungen seiner Geliebten und Schwiegereltern nicht so sehr mit. Shopping, Sightseeing und Reiseattraktionen, diese scheinen nichts für Gil zu sein.

Als eine Kirchturmglocke Mitternacht schlägt, kommt ein Taxi und nimmt ihn mit in die glamourösen 20er-Jahre. Dort trifft er die Fitzgeralds, Ernest Hemingway, Pablo Picasso – und das Beste kommt noch: Gertrude Stein liest seinen Roman und findet ihn gut.

„Midnight in Paris“ ist eine bezaubernde Reise durch die Zeit, durch die Magie der Literatur und eine Liebeserklärung an die glorreiche Vergangenheit von Paris. Es ist kein Film für das Massenpublikum aber es ist ein Film für diejenige die ein bisschen Romantik brauchen und einfach von der Realität abschalten wollen. Gut gelaunt, mit viel Humor und Witz.

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