Billige Medikamente in Gefahr

Samstag, 15. Juli 2017

Bukarest (Mediafax) - Über 2300 günstige Medikamente – davon 60 Prozent unter 25 Lei – könnten vom rumänischen Markt verschwinden, warnt die Vereinigung der Hersteller generischer Medikamente. Grund ist die Steigerung der Clawback-Steuer, die bis Jahresende 30 Prozent erreichen könnte.  Betroffen sind Produkte für Herz-Kreislauf-, Magen-Darm-, Atemwegs-, zentralnervöse Erkrankungen und Krebs.  Verschwunden ist bereits ein Produkt, das zur Einleitung weiterer Therapien nötig ist. Das Gesundheitsministerium versicherte, akut an einer Lösung zu arbeiten.

Kommentare zu diesem Artikel

Carlo, 16.07 2017, 00:20
@ Christoph...zuerstmal den Artikel richtig lesen." Könnten verschwinden"! Nicht alleine die Profitgier der Pharma. Es ist die Unfähigkeit der PSD- Regierung mit ihren korrupten volksausbeutenden Regierungsmitgliedern, mit ihren hohlen Versprechungen.
Christoph, 15.07 2017, 13:36
Die Medikamente verschwinden nicht, weil die Clawback-Steuer zu hoch ist, sondern weil der Pharmaindustrie nach Änderung der Steuer die Rendite nicht mehr hoch genug ist. Das ist Profitgier auf dem Rücken der Patienten. Oder auf dem Rücken der Steuerzahler, falls die Hersteller mit ihrem billigen Manöver durchkommen.
Manfred, 15.07 2017, 12:20
Zuerst erhöht man die Löhne und Renten,dann holt man sich die Ausgaben durch das Erhöhen der indirekten Steuern(Clawback) wieder herein.Wer leidet darunter?Wie immer die Armen...

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