Bindung zwischen hier und drüben gesichert

Weitere Publikationen der Heimatortsgemeinschaften eingetroffen (VII)

Samstag, 19. März 2016

„Weidenbächer Heimatblatt“
(63. Ausgabe, Dezember 2015)

Nun erhielten wir auch  das „Weidenbächer Heimatblatt“, dessen erste Ausgabe 1985 erschienen ist. Dieses wurde uns dankbarer Weise aus Weidenbach in die Redaktion im Namen des Vorsitzenden der HOG Weidenbach in Deutschland gebracht. Die erste Nachricht aus der 52 Seiten, A4 Format, umfassenden Publikation, die auch uns überraschte, war, dass Klaus Oyntzen bei den im September 2015 stattgefundenen Wahlen des Vorstandes der Weidenbächer Heimatortsgemeinschaft, sich nicht mehr zur Wahl stellte.  Seinem Nachfolger im Amt Wieland Schmidts  und dem zum Teil neuen Vorstand wünschen wir somit viel Arbeitskraft und Einsatzfreude im Interesse der  HOG Weidenbach in Deutschland, die zur Zeit 330 zahlende Mitglieder zählt, wie wir  aus dem Rechenschaftsbericht von Klaus Oyntzen entnehmen, den er bei dem Treffen, das vom 18. - 20. September 2015 in Rothenburg ob der Tauber stattgefunden hat, vorlegte. Die Redaktion des Heimatblattes wurde von Holger Gutt übernommen, unter dessen Konzept  diese neue Ausgabe sicher bei den Weidenbächern von dort und hier gut ankommt.

Wieland Schmidts (52), der neu gewählte HOG-Vorsitzende, dankt in seinem einleitenden Gruß zu dieser Ausgabe dem scheidenden Vorsitzenden Klaus Oyntzen, den ehemaligen Vorstandmitgliedern, Hilde Müller, die bisher das Weidenbächer Heimatblatt gestaltet hat, für ihren unermüdlichen Einsatz, den sie geleistet haben. Birgit Wagner-Kirr bietet einen ausführlichen Bericht von dem Treffen, der einen in die Atmosphäre der Begegnung bestens einführt. Da aus Weidenbach kein Vertreter dabei war, berichtete Klaus Oyntzen  auch aus der „alten Heimat“ über die da verzeichneten Ereignisse von 2012 bis 2015.  Dabei geht er besonders auf den kirchlichen Rahmen ein, auf die Tätigkeit von Pfarrer Uwe Seidner. Er  erinnert auch an die 2013 unternommene Reise einer Gruppe Weidenbächer  geleitet von  Pfarrer Hans- Martin Trinnes; bei der Gelegenheit ist auch ein kleines Gemeindefest in Weidenbach organisiert worden.

Im weiteren Inhalt dieser Ausgabe sind Berichte  von Klassentreffen, von den Begegnung des Verbandes der Heimatortsgemeinschaften zu lesen. Auch wird das Buch „Die Elektrifizierung des Burzenlandes“ von Karl-Heinz Brenndörfer vorgestellt. Uwe Konst geht in seiner 23. Folge auf  die Geschichte von Weidenbach, nun bezüglich Elektrifizierung, Sagen zu der Ortschaft u.a. ein. Eine sehr ansprechende und ausführliche Dokumentation  über „Das Burzenland als Wiege des Baumstriezels“ , einschließlich Rezept, bietet Karl-Heinz Brenndörfer. Anlässlich seines 90. Geburtages wird Hans-Peter Preidt, der im ganzen Burzenland bekannten Lehrer, geehrt. Helmut Scharpf zeichnet ein ausführlichen Beitrag über Hilfslieferungen nach Rumänien, ein Beitrag, der von Otto Dück an die Redaktion eingesandt wurde. Familieninformationen, weitere Nachrichten ergänzen  diese ansprechende  Ausgabe, auf deren Umschlagseiten  ein schöner Blick auf die Weidenbächer Kirchenburg und den  Burzenländer Bergen im Hintergrund zu sehen ist. Damit haben wir die Vorstellung der Publikationen der Ortschaften, die zur HOG-Regionalgruppe Burzenland gehören und am Jahresende erschienen sind, abgeschlossen

„Hamriedner Niurichten“
(Dezember 2015)

Es ist kein Druckfehler im Titel, sondern die Benennung in sächsischer Mundart  der Publikation der Heimatortsgemeinschaft Hamruden in Deutschland, die der  HOG-Regionalgruppe Reps/Fogarasch angehört. Der Inhalt der 16 Seiten, Format A5, umfassenden Publikation ist nicht auch in Mundart, sodass diese jedem deutschsprachigen Leser zugänglich ist. Die in kleinem Format erscheinende Publikation ist sehr reich an Informationen, die kurzen Texte und zahlreichen Bilder in Farbdruck sind sehr ansprechend. Zum ersten Mal erreichte uns auch diese Publikation, die wir somit unseren Lesern vorstellen können. Beim Treffen der Hamrudner, das am 21. Februar 2015 stattgefunden hat, beteiligten sich 130 Teilnehmer,  von denen 66 wahlberechtigt waren. Dabei wurde auch der neue Vorstand gewählt bestehend aus Horst Bretz, Erster Vorsitzender, Gerhard Hallas (Pressesprecher), Anneliese Markus-Binder (Adressenverantwortliche), Siegrid Hallass (Schriftführerin),  Wieland Weiss (2. Vorsitzender), Rositha Bertleff (Jugendbeauftragte), Christian Brusch (Öffentlichkeitsarbeit und Ute Stamm (Schatzmeisterin). Somit die besten Wünsche auch im Namen unserer Leser den Vorstandmitgliedern  in ihrer Tätigkeit.

Aus Hamruden erfährt man, dass der HOG-Vorstand dabei ist, einen Nutzungsvertrag bezüglich Pfarrhaus mit dem Kronstädter Bezirkskonsistorium  auszuarbeiten und abzuschließen Die Hamrudner Kirchenburg wurde auch in das Förderprogramm aufgenommen. Voraussichtlich wird in Hamruden  am 8. August 2017 ein Treffen der in Deutschland lebenden ehemaligen Dorfbewohner und den hiesigen stattfinden. Als Ziele der HOG Hamruden setzt sich diese u.a. für die Unterstützung bedürftiger Personen, Wahrung der Traditionen, Pflege der Beziehungen aller Hamrudner, Förderung des deutschsprachigen Schulwesens, Unterstützung der hiesigen Kirchengemeinde ein. Weitere Informationen aus der Heimat und der HOG ergänzen die Ausgabe, die wir mit Interesse auch in Zukunft erwarten.

„Steiner Gruß“
(Jahrgang 20, Dezember 2015)

Trotzdem das Mitteilungsblatt der Steiner Nachbarschaft in Deutschland seit 20 Jahren erscheint, traf nun die Publikation zum ersten Mal in unserer Redaktion ein. Die HOG Stein gehört der Regionalgruppe Reps/Fogarasch in Deutschland an. Nachbarvater Rolf Kellner  leitet diese Ausgabe  mit Überlegungen  zum Begriff Zeit, bezüglich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein. Er kündigt auch das 15. Steiner Treffen an, das am 17. September 2016 in Langenzenn bei Nürnberg stattfindet. Die von Enni und Harald Janesch redigierte Publikation umfasst in dieser Ausgabe - 28 Seiten, Format A4 – Eindrücke von der Teilnahme der Steiner am Festumzug am Heimattag 2015 in Dinkelsbühl, Informationen von dem in Bonn abgehaltenen Verbandstag der Siebenbürger Sachsen, einen Bericht  von der im Vorjahr abgehaltenen Großveranstaltung in Drabenderhöhe in Anwesenheit auch von Bischof Reinhart Guib, gewidmet der Deportation  und Enthüllung einer Gedenktafel.

Aus Stein wurden 98, davon 51 Männer und 47 Frauen deportiert.  12 starben in Russland, 79 kehrten in die Heimat zurück, acht zogen ins Ausland. Über den Altar und die Orgel in der Steiner Kirche,  die im Vorjahr 200 Jahre alt wurden, berichtet ebenfalls Enni Janesch, die mehrere Materialien im Inhalt der Ausgabe zeichnet. Hans-Harald Dootz, bezieht sich auf die Glocken der Kirche. Gerlinde Zekel berichtet  in ihren Erinnerungen  über  Hanf und Flachs, die im Gebiet angebaut, verarbeitet und verwendet wurden. Eine weitere Folge bezieht sich auf wichtige Gedenktage in der Geschichte von Stein. Auch die anderen Berichte und Familieninformationen gehören zu dem reichen Inhalt der Ausgabe.

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