Blanke Nerven im Straßenverkehr

Mărăști-Platz für Ausbauarbeiten gesperrt

Donnerstag, 30. August 2018

Vorerst bis zum 8. September dürfen durch den Verkehrskreisel am Mărăști-Platz nur noch Nahverkehrsmittel verkehren.

Temeswar - Allein öffentliche Nahverkehrsmittel dürfen noch bis zum 8. September durch den Mărăști-Kreisverkehr in Temeswar/Timișoara fahren. Alle anderen Fahrzeuge haben bereits jetzt Verkehrsverbot. Das Bürgermeisteramt hat Mitte der Woche neue Einschränkungen im Temeswarer Verkehr eingeführt. Die Maßnahme sei notwendig, um die Arbeiten hier vollenden zu können, sagte der Bürgermeister von Temeswar, Nicolae Robu, Anfang der Woche. Alles soll noch bis Schulbeginn fertig sein, setzte er fort.
Um den gesperrten Kreisverkehr und die dazu führenden Straßen in der Gegend zu vermeiden, können Autofahrer mehrere Alternativstrecken benutzen. Diese können derzeit von der Homepage des Bürgermeisteramts primariatm.ro abgerufen werden. Die Trolleybusse der Linien 11, M11, 14, M14, 17 und 18 sowie die Buslinien 13 und Express 2 dürfen auch während der Arbeiten durch den Mărăști-Kreisverkehr verkehren.
Der Verkehrskreisel am Mărăști-Platz an der Kreuzung der Arader Straße mit der Oituz-Straße und der Gheorghe-Dima-Straße, ist einer der am stärksten befahrenen Kreisverkehre in der Stadt. Eine zusätzliche Fahrbahn soll den Verkehr etwas entlasten. Der Bau derselben hatten im April dieses Jahres begonnen. Kurz nach dem Start der Arbeiten am Umbau des Kreisverkehrs haben die Arbeiter Überreste der alten Temeswarer Festungsmauern und des ehemaligen Wiener Burgtors gefunden. So mussten die Arbeiter einen Baustopp einlegen und Platz für die Untersuchungsarbeiten der Archäologen machen, so dass die Ausbauarbeiten für eine Zeit lahmgelegt worden waren.

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 30.08 2018, 11:28
Verkehrsfluss und Temeswar ist ein Widerspruch in sich. Mangelhafte Beschilderung bei Straßensperrungen, Umleitungen werden nicht angekündigt, direkt vor der Sperrung zeigt nur ein Schild die Umleitung. Das Schild hängt in nicht einmal 1 m Höhe und ist nur erkennbar, wenn man direkt davor steht. Die Strecke der Umleitung ist nicht ausgeschildert. Als kleines Beispiel, die benötigte Zeit zur Durchfahrt von Temeswar (Stadtanfang DN6 bis Stadtende DN59/E70): 2Stunden 30 Minuten, das Gleiche in München (Abfahrt Frankfurter Ring/A9 bis Stadtende/A95): 20 Minuten.
Und dann noch mehrspurigen Kreisel, ohne Markierungen, diese sind das absolute Grauen.

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