Bleibende Verdienste um siebenbürgische Denkmallandschaft

Dr. Christoph Machat wird 70

Freitag, 15. Januar 2016

Christoph Machat im Szeklerland, in Bicfalva/Bicfalău unterwegs.
Foto: Aurelian Stroe

Schäßburg - Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Dr. h.c. Christoph Machat wird am kommenden Montag, dem 18. Januar, 70 Jahre alt. Sein Engagement gilt dem Erhalt und der Pflege der siebenbürgisch-sächsischen Kultur. Nach dem Studium an der Kunstakademie Bukarest wirkte er im Denkmalamt in der Hauptstadt. 1973 siedelte er nach Deutschland aus, promovierte 1976 an der Universität in Köln und wirkte als Denkmalpfleger zunächst in Bayern. Seit 1980 war Dr. Machat im Rheinischen Amt für Denkmalpflege Bonn/Brauweiler tätig, wo er das zentrale Denkmälerarchiv leitete und die Schriftenreihe Denkmaltopographie Rheinland herausgab. 1992 wird er Generalsekretär des Internationalen Komitees für ländliche Architektur von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege der UNESCO) und 1995 dessen Präsident.

Von 1992 bis 2014 war er zudem Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates. Für seine herausragenden Verdienste um die Pflege des nationalen und internationalen Kulturerbes erhielt er 2001 die Ehrendoktorwürde der Klausenburger Babeş-Bolyai-Universität.  Um das Wissen über die historischen Siedlungen der Siebenbürger Sachsen und den Erhalt ihrer Denkmäler hat sich Christoph Machat bleibende Verdienste erworben. Ihm ist es zu verdanken, dass Schäßburg und eine Reihe von Kirchenburgen – Birthälm/Biertan, Kelling/Câlnic, Székelyderzs/Dârjiu, Keisd/Saschiz, Wurmloch/Valea Viilor und Deutsch-Weißkirch/Viscri – in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen werden. Ebenso ist die fachgerechte Restaurierung der Bergkirche und des Hauses mit dem Hirschgeweih in Schäßburg in hohem Maße ihm zu verdanken.

Ohne das beharrliche Wirken des Denkmalfachmanns wäre das große Projekt der Denkmaltopographie der siebenbürgisch-sächsischen Dörfer und Städte nicht in Angriff genommen und durchgeführt worden. Ebenso hat er sich für die Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Feldforschungen eingesetzt. Für Christoph Machat ist „Siebenbürgen, Land des Segens“ nicht nur ein Liedanfang, für ihn ist dieser Vers Ausdruck eines Lebensinhalts, einer Überzeugung, in deren Dienst er sich voll gestellt hat.

Kommentare zu diesem Artikel

Chronist der Ereignisse, 19.01 2016, 22:30
GUVERNUL ROMÂNIEI Departamentul pentru Analiză Instituţională şi Socială
MEDIUL ASOCIATIV ÎN PRESĂ Luna mai
DIRECŢIA DE RELAŢII CU MEDIUL POLITIC ŞI ASOCIATIV

La Sighişoara a fost inaugurat Centrul Cultural Româno - German
Rompres, 13 mai 2001

Centrul Cultural Româno - German, care va funcţiona în Casa cu Cerb, a fost inaugurat duminică în prezenţa oficialităţilor locale, a reprezentanţilor Ministerului Culturii şi Cultelor şi ai unor diplomaţi germani. Casa cu Cerb, compusă din trei clădiri alipite, a fost construită la sfârşitul secolului al XII-lea şi începutul secolului al XIII-lea.

Centrul cultural româno-german de la Sighişoara va găzdui o bibliotecă - volumele fiind donate de Guvernul Bavariei, un centru de calcul şi unul de documentare pentru restaurarea monumentelor cetăţii Sighişoarei şi a celor din Transilvania, a declarat preşedintele Fundaţiei "Messerschmitt", dl. Cristoph Machat.
Sălile existente la cele doua nivele ale clădirii vor găzdui manifestări culturale, concerte, expoziţii, colocvii, seminare şi conferinţe.

La inaugurarea Centrului Cultural Româno - German au luat parte, pe lângă autorităţile locale, Ion Opriş, secretar de stat în Ministerul Culturii şi Cultelor şi fostul ambasador al Germaniei la Bucureşti Excelenţa Sa, dl. Anton Rossbach.
Karin, 19.01 2016, 01:08
Herrn Dr. Dr. h.c. Christoph Machat ist nicht bloß die geschmacklose Umgestaltung des Schäßburger Hauses mit dem Hirschgeweih in ein protziges Hotel zu verdanken, sondern auch die Entfremdung dieser Immobilie, wie inzwischen auch die Oberste Staatsanwaltschaft Rumäniens festgestellt hat.

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