Boden für 12 Milliarden Euro verkauft

Samstag, 29. April 2017

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Laut zusammengefassten Berichten der öffentlichen Notariate wurden seit 2014, als die Bodenverkäufe liberalisiert worden sind, 40 Prozent der Agrarfläche Rumäniens an Ausländer verkauft.  Das sei im Durchschnitt mit 3000 Euro pro Hektar geschehen, während in der Europäischen Union dieser Durchschnittspreis 10.000 Euro beträgt. Am meisten gekauft haben die Italiener, gefolgt von Deutschen und Arabern. Das Landwirtschaftsministerium arbeitet an einem Gesetzentwurf, durch den der Bodenkauf und -verkauf ähnlich geregelt werden soll wie in anderen Ländern der EU, dass es also für Ausländer gewisse Restriktionen gibt, auch ein Vorkaufsrecht für die Nachbarn oder den Staat.

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 02.05 2017, 19:17
Natürlich haben auch Deutsche in Rumänien Land gekauft. Es gehören immer zwei dazu. Hat Rumänien sein Land aus Not verkauft? Wohl nicht, hier tritt mit voller Macht die reine Geldgier zu Tage. Also nicht dem Käufer die Schuld geben, sondern dem Verkäufer, der hat das Land schließlich angeboten, besser gesagt verscherbelt. Was haben die ehemaligen Regierungen dagegen getan? Nichts! Die haben diesen Markt erst geschaffen und auch mitgemacht, so wie es mit den Holzrechten gemacht wurde.
Xantus, 02.05 2017, 12:29
Bei diesen Preisen sicherlich auch die Deutschen!
Peter, 01.05 2017, 08:24
Ausverkauf zum Sonderangebotspreis und die Regierungen haben das zugelassen. Jetzt stellt sich die Frage: „Wer hat sich beim Landverkauf bereichert?“

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