Bräunen, aber mit Vorsicht

Dienstag, 30. Mai 2017

Die Sonnenstrahlen auf der Haut können nur solange als gesund gewertet werden, bevor man die Gefahren kennt, die von den UV- Strahlen ausgehen. Das Sonnenlicht kann zwar zur Behandlung einiger Hautkrankheiten genutzt werden, aber grundsätzlich sollten wir einen längeren Aufenthalt an der Sonne vermeiden. Zu viel Sonne kann zu Verbrennungen, Falten, Sommersprossen, Änderungen der Hautstruktur, Erweiterung der Blutgefäße, aber auch zu Hautkrebs oder zu Hautausschlägen führen.
Die Sonne ergibt sichtbare, aber auch unsichtbare Strahlen. Die unsichtbaren, bekannt auch unter dem Begriff UV-Strahlen, rufen die größten Probleme hervor. Sie führen zwar zur Bräunung der Haut, aber auch zu Verbrennungen, die diverse Verletzungen hervorrufen können. Es gibt kein UV-Licht, das "schützt". Die UV-Strahlen sind im Sommer, in Höhenlagen und in der Nähe des Äquators an stärksten. So zum Beispiel bekommt Florida 150 Prozent mehr UV, als der Ozean. Die schädlichen Auswirkungen der Sonne, werden noch verstärkt durch Wind, Widerspiegelungen aus dem Wasser, vom Sand und vom Schnee. Sogar an bewölkten Tagen können UV-Strahlen zur Schädigung der Haut führen. Die Intensität des UV-Lichtes wird durch einen Indikator gemessen und ist auf einen gewissen Ort bezogen. Die UV-Intensität ist in vielen Medien nachlesbar

Schutz vor Sonnenstrahlen

Indem wir uns vor Sonnenstrahlen schützen, können wir die Beschädigung der Haut und das Risiko von Hautkrebs vorbeugen. Der eben erwähnte Schutz vor der Sonne beginnt damit, dass wir gewisse Tageszeiten an der Sonne vermeiden und auch Kleidung tragen, die die Haut nicht komplett der Sonne aussetzt.
Der Großteil der Kleidung zieht entweder UV-Strahlen an, oder reflektiert diese. Weiße Webstoffe, wie weiche Strickwaren aus Baumwolle und fest sitzende Kleidung bieten nicht viel Sonnenschutz, dafür sind feste Webstoffe umso geeigneter. Das am "Strand liegen", sollte vermieden werden. Empfohlen werden Hüte mit breiter Krempe, Sonnenbrillen und Schutz durch Kleidung.
Wer trotzdem der Sonne ausgesetzt ist, sollte eine Schutzcreme mit Schutzfaktor von mindestens 15 sogar an bewölkten Tagen auftragen. Die Schutzschichten können verschieden wirken: absorbieren, reflektieren oder die Sonnenstrahlen zerstreuen. Im Handel gibt es Creme, Gels, Flüssigcreme, Sprays oder in Form von Wachsstücken. Auf allen ist der Schutzfaktor angegeben. Je höher der Schutzfaktor ist, umso größer ist der Widerstand gegen Verbrennungen. Eine absolut sichere aufzutragende Schutzschicht gibt es jedoch nicht.
Schutzcreme sollte etwa 20 Minuten vor der Aussetzung durch das Sonnenlicht verwendet werden. Schutzcreme, die als wasserfest gekennzeichnet sind, müssen – vor allem nach dem Schwimmen, oder nach schweißtreibenden Tätigkeiten - etwa alle zwei Stunden neu aufgetragen werden.
Sonnenschirme und andere Varianten um Schatten zu machen, gelten zwar als eine gute Idee, für einen kompletten Schutz können sie jedoch nicht sorgen, da UV-Strahlen von Sand, Wasser und vom Rand der Terrasse reflektiert werden können. Ich erinnere: UV-Strahlen sind unsichtbar.

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