BRD fördert Theater der Zukunft

Reiches Spektrum der neuesten fünf Inszenierungen am Radu-Stanca-Theater

Mittwoch, 13. März 2019

Hermannstadt – Mit einer Aufführung des Lustspiels „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist wird am heutigen Mittwoch, dem 13. März, um 19 Uhr eine neue Auflage der alljährlich vom Kreditinstitut BRD – Groupe Société Générale geförderten Vorstellungsreihe am Radu-Stanca-Theater Hermannstadt/Sibiu (TNRS) eröffnet. Theatermacher Armin Petras und Regisseur Dominic Friedel zeichnen für die In-szenierung verantwortlich, die von Ensemblemitgliedern der Rumänischen und Deutschen Abteilung simultan in beiden Sprachen gespielt wird und am 13. Dezember 2018 Premiere gefeiert hatte.

Das anhaltende Interesse des Hermannstädter Publikums an der jungen Repertoire-Vorstellung unter der Plakatüberschrift „Ulciorul sfărâmat“ ist nicht zuletzt den Auftritten einer Tanzgruppe und einer Musikformation des lokalen Folklore-Berufsvereins „Cindrelul – Junii Sibiului“ zuzurechnen. Armin Petras hat Heinrich von Kleists wohl bekanntestes Theaterstück an die kulturellen Eigenheiten Rumäniens angepasst, es um diverse Eigenzutaten erweitert und ein lebendiges Bühnenportrait Europas entworfen, das ein einfühlsames und zugleich hinterfragendes Scheinwerferlicht auf osteuropäische Klischees und Missstände wirft.

Die von der BRD – Groupe Société Générale geförderte Vorstellungsreihe am TNRS beinhaltet fünf Vorstellungen, dauert bis einschließlich Sonntag, den 17. März, und verfolgt das klare Ziel, nachhaltig für die öffentliche Anerkennung künstlerischer Angebote junger Regisseure zu werben. Am Donnerstag, dem 14. März, findet eine Aufführung der Komödie „Hin und her“ von Ödön von Horváth durch die Deutsche Theaterabteilung statt, die sich von der Inszenierung „Vedere de pe pod“ (Blick von der Brücke, von Arthur Miller), die am Freitag, dem 15. März, geboten wird in vieler Hinsicht deutlich unterscheidet. Am Samstag, dem 16. März, steht eine Vorstellung des Dramas „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen  auf dem Programm, das tags darauf mit einer Vorstellung der Inszenierung „Jerusalem“ (Drama von Jez Butterworth, Regie: Bogdan Sărătean) endet. Sämtliche fünf angeführten Vorstellungen finden um jeweils um 19 Uhr auf der Hauptbühne des TNRS statt.

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