Bröckelndes Interesse für Hochschulstudium

An der Reschitzaer Hochschule noch viele Plätze frei

Mittwoch, 13. August 2014

Reschitza - Die Lyzeumsabsolventen des Banater Berglands haben kaum noch ein Interesse daran, zuhause oder in der Nähe ihres Wohnorts zu studieren. Das sieht man nicht nur, wenn man als Gelegenheitspendler zwischen Reschitza und Temeswar verkehrt und das Hochschuljahr beginnt – man kriegt montags und freitags, an den Hin- und Rückfahrtagen, in Bussen und Zügen kaum noch einen Sitzplatz! – das sieht man auch – und schmerzlich – an der Tatsache, dass nach der ersten Aufnahmeprüfungssession an der Reschitzaer Hochschule „Eftimie Murgu” in diesem Sommer selbst staatlich subventionierte, also praktisch gebührenfreie Studienplätze unbesetzt geblieben sind. Beispielsweise hatte die Hochschule für das kommende Hochschuljahr 370 subventionierte Lizenz-Studienplätze zugeteilt bekommen. Zur Aufnahme hatten sich jedoch bloß 220 Interessenten gemeldet, die auch noch 287 Studienoptionen angegeben hatten. 207 von ihnen sind an den staatlich geförderten Studienplätzen inskribiert worden, 13, die ein Zweitstudium beginnen, müssen ihre Studiengebühren entrichten.

Der sympathische Prorektor der Reschitzaer Uni für die Beziehungen mit den Studenten und für Partnerschaften, Prof. Dr. Gheorghe Popovici, weiß zu berichten, dass 122 der Studienanfänger an der Fakultät für Sozialwissenschaften auf subventionierten Studienplätzen inskribiert wurden, sieben für gebührenpflichtige Studienplätze. An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sind vorläufig 50 Studienanfänger eingeschrieben, die alle staatlich finanzierte Studienplätze haben. Hingegen ist das Interesse für ein Studium an der Fakultät für Ingenieurwesen und Management – dem einstigen Filetstück, aus dem die Reschitzaer Hochschule hervorgegangen ist – nach wie vor betrüblich gering: 35 neue Studenten gibt es auf den staatlich subventionierten Studienplätzen, sechs auf gebührenplichtigen Studienplätzen.  Wenig stärker war das Interesse am Masterstudium. Hier standen 200 gebührenfreie Studienplätze für rumänische Staatsbürger zur Verfügung und 25 Studienplätze für Studenten mit rumänischen Wurzeln aus Serbien und aus der Republik Moldowa.

Letztendlich sind diese Studienplätze ausgelastet worden. Ein Masterstudium in Reschitza treten, nach jetzigem Stand, in Reschitza 165 Studenten auf subventionierten Studienplätzen an, 68 belegen gebührenpflichtige Studienplätze und es haben sich bisher 12 Studenten aus Serbien und Moldawien zum Masterstudium in Reschitza gemeldet. Von diesen Masterstudenten haben 70 die Aufnahmeprüfung an der Fakultät für Ingenieurwesen und Management bestanden (67 gebührenfrei, drei gebührenpflichtig), 109 Kandidaten haben die Aufnahme an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bestanden (45 gebührenfrei, 55 gebührenpflichtig, neun mit rumänischen Wurzeln aus Moldawien und Serbien) und an der Fakultät für Sozialwissenschaften haben 66 Kandidaten die Aufnahmeprüfung geschafft (53 auf subventionierten Studienplätzen, 10 auf gebührenpflichtigen und drei auf Plätzen für Jugendliche aus Moldawien und Serbien).

Kommentare zu diesem Artikel

Anna, 12.07 2018, 11:59
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