Brüssel rügt Korruption und wachsende Einkommenskluft

EU: Rumänien Schlusslicht beim Abrufen der Fördergelder

Mittwoch, 04. Juni 2014

Bukarest (ADZ) - In ihrem jährlichen Länderbericht zur Überprüfung der Haushaltspläne der EU-Mitgliedstaaten bescheinigt die EU-Kommission Rumänien zahlreiche Probleme, zu deren Beseitigung ein ganzes Bündel von Reformen angeregt wird. 

Vor allem rügt Brüssel die grassierende Korruption bei der öffentlichen Auftragsvergabe, die mangelhaften Kontrollmechanismen in diesem Bereich sowie die schwache Abrufquote von Fördergeldern – Rumänien sei bei diesem Kapitel Schlusslicht in der EU, heißt es im Bericht. Entsprechend fordert Brüssel von den rumänischen Behörden eine dezidierte Korruptionsbekämpfung „auf allen Ebenen“ und eine „Stärkung der Effizienz und Qualität des Justizsystems“. „Korruption und Interessenkonflikt“ im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe seien aus Sicht der Kommission nach wie vor besorgniserregend hoch.

Neben der renitenten Korruptionsbekämpfung verweist Brüssel auch auf den weitverbreiteten Steuerbetrug, die wachsende Einkommenskluft, die steigende Steuerlast und die damit zunehmenden sozialen Ungleichgewichte, die nach wie vor hohe Jugendarbeitslosigkeit sowie die Unfähigkeit der meisten Lokalverwaltungen, Entwicklungsstrategien für ihre Kommunen zu erarbeiten.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 07.06 2014, 20:59
Was ist das für ein Scheissland.Hoffentlich kommt der Klaus Johannis an die Macht. Da kann die Göttin Angie ,wenigstens in Deutsch mit Johannis sprechen,was das für ein Scheissland ist.Die habens nur mit klauen ,von morgen bis abends zu tun. Wenn man die Berichte in der Zeitung ließt.Beim Johannis können die Ungarn auf großes Verständnis stoßen,sich selbst verwalten zu wollen. Vielleicht richten sie auch noch ein paar Lehrstellen für die rumänische Verwaltung und der Politik ein. Mit dem Ziel .Wie klaue ich nie mehr...
Lothar, 04.06 2014, 22:12
@Alexander: Solche Vorgänge wären in Deutschland nicht denkbar. Ein Aufstieg unmittelbar nach dem Rücktritt wäre der Öffentlichkeit überhaupt nicht vermittelbar. Und die Medien würden großen Wirbel machen. Das ist ein absurdes Theater, sorry, Klaus Johannis. Durch Rücktritt an die Spitze, das schaffen nur ganz wenige.
Manfred, 04.06 2014, 19:52
Der Hanns hat schon recht!Jede Regierung dieser Welt wird daran gemessen,wie sie ihre Versprechen erfüllt.Sehen Sie Fortschritte,sraffa?Welche?
Alexander, 04.06 2014, 19:20
Klaus Johannis? Gehört der nicht auch einer Partei an? Hatte er nicht seinen Rücktritt von Parteiämtern erklärt und ist jetzt plötzlich der Parteiführer?
War da nicht etwas mit einem Grundstückstausch in seiner schönen Stadt?
sraffa, 04.06 2014, 16:50
@Hanns : Entschuldigung für den Verschreiber.
Was aber haben unterschiedliche Auffassungen mit gestrig oder künftig zu tun ??
Hanns, 04.06 2014, 16:38
@Sraffa - offensichtlich wollen Sie nicht begreifen, dass mein Name "Hanns" und nicht "Hans" ist. Es ist ein Akt der Höflichkeit, dass man Namen richtig schreibt.
Was ist an meinem Beitrag unsachlich, wenn ich schreibe, dass die Regierung Ponta kläglich gescheitert ist? Das entspricht der Tatsache, auch wenn es einigen Ewiggestrigen nicht gefällt!
Sraffa, 04.06 2014, 13:36
@Hans : Könnten Sie in Zukunft sachliche Beiträge leisten ? Ich will hier nicht die Ponta-Regierung loben. Aber Sie wissen doch wie alle hier daß die aktuelle Lage Rumäniens durch Dutzende Regierungen zuvor mit herbeigeführt wurde. Sprüche wie die von Ihnen haben ohne weitere Begründung nur in der Bild-Zeitung oder Ihrer Dorf-Latrine Platz.
Manfred, 04.06 2014, 11:14
Diese Meldung hätte man vor den Europawahlen bringen müssen...
Werner, 04.06 2014, 11:08
Erst unter einem Staatspräsidenten Klaus Johannis wird sich vieles zum Guten wenden.
Hanns, 04.06 2014, 08:25
Das ist das Resultat der besten Regierung, die Rumänien je hatte! Die Regierung Ponta ist kläglich gescheitert.

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