Brukenthal-Exponate auf Reisen

Hermannstädter Museum kündigt für 2014 drei Ausstellungen in Sathmar, Zillenmarkt, Craiova und Bukarest an

Freitag, 22. November 2013

Hermannstadt - Gegenseitige Ausstellungen und der Austausch von Experten stehen im Mittelpunkt von Kooperationen, die das Hermannstädter Brukenthalmuseum seit dem vergangenen Jahr mit landesweit neun Museen initiiert hat. Am Dienstag lud Museumsdirektor Dr. Sabin Luca die lokalen Medienvertreter ein, die Leiter von vier Partnerinstitutionen kennen zu lernen, die sich zu einem Treffen in Hermannstadt/Sibiu befanden.

Die längste Zusammenarbeit bestehe mit dem Museum der Bukowina und dessen Leiter Constantin-Emil Ursu, berichtete Luca. An seiner Seite saßen der Leiter des Kreismuseums Sathmar/Satu Mare, Dr. Liviu Marta, sowie Dr. Corina Bejinariu vom Kreismuseum für Kunst und Geschichte in Zillenmarkt/Zalău und Adina Renţea vom Museum Cotroceni in Bukarest.

Im kommenden Jahr plant das Brukenthalmuseum, drei Ausstellungen mit Exponaten aus der eigenen Sammlung in andere Städte zu bringen. Die Schau „Frauenbilder in biblischen Szenen“ wird vom 1. April bis 30. Juni in Sathmar zu sehen sein sowie vom 15. September bis 15. November im Cotroceni-Museum. Eine zweite Ausstellung widmet sich dem Thema „Kleidung, sächsische Schätze und ihre Darstellung in zeitgenössischer Malerei“. Vom 1. April bis 30. Juni wird die Ausstellung in Oltenien-Museum in Craiova gastieren, vom 1. August bis 15. September in Sathmar und vom 15. September bis 1. November in Zillenmarkt. Im Cotroceni-Museum wird vom 1. Juni bis 31. August schließlich die dritte Schau „Szenen und Persönlichkeiten aus dem Alten Testament“ ausgestellt werden.

Luca lobte die Zusammenarbeit und betonte gleichzeitig, dass man nur mit „aktiven Museen“ zusammen arbeite. Er bedauerte, dass es in den vergangenen Jahren aufgrund finanzieller Engpässe kaum noch einen personellen Austausch zwischen den rumänischen Museen gebe, dabei könnten „wir alle voneinander lernen“. Der Leiter des Bukowina-Museums sagte, dass seine Einrichtung sich bei der Vermarktung am Hermannstädter Museum orientiere. Auch in Sutschawa/Suceava gebe es mittlerweile beispielsweise eine eigene Schokolade. Er hoffe ebenso, dass es einen Wissensaustausch gebe, Ursu. Sein Museum besitze zahlreiche historische Bücher, aber keinen entsprechend ausgebildeten Restaurator.

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