Buchtipp der Woche

„Hannas Töchter“ von Marianne Fredriksson

Sonntag, 04. März 2012

Anna, Hanna und Johanna – drei unterschiedliche Frauen, drei Generationen und eine Familie. Eine Lebensgeschichte und gleichzeitig eine sensible Story über Liebe und Verwandtschaft bietet die schwedische Autorin Marianne Fredriksson: Dabei lässt sie die drei einprägsamen Lebenslinien von Anna, Hanna und Johanna durch hundert Jahre schwedische Geschichte ineinanderfließen, um deren Schiksale und Lebensgeschichten nachzuzeichnen.
 

Die Geschichte beginnt mit Anna, die ihre fast 90jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht. Johanna ist nicht mehr ansprechbar, sie vertieft sich immer mehr in ihren Träumen und Erinnerungen, in ihrer Jugend und Lebensmemoires. Dabei muss Anna gleichzeitig mit Traurigkeit und Wut zurecht kommen. Sie möchte noch viele Fragen stellen, noch vieles über ihr Leben wissen, über ihre Mutter und Großmutter Hanna.

Wie war das Leben vor fast hundert Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Es scheint zu spät zu sein, für all diese Fragen. Daher begibt sich Anna allein auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Notizen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem zu sich selbst.
 

Marianne Fredriksson (1927-2007), schwedische Schriftstellerin und Journalistin,  wurde für diesen Roman in Schweden und Deutschland zur Autorin des Jahres gewählt. Insgesamt wurden ihre Bücher in 47 Sprachen übersetzt, in 150 Ländern publiziert und weltweit mehr als 17 Millionen Mal verkauft. Eine große Leserschar fand sie außerhalb ihres Heimatlandes vor allem in Dänemark, den Niederlanden und in Deutschland. Das Buch „Hannas Töchter“ ist in der deutschen Buchhandlung am Dom in Temeswar/Timişoara erhältlich.

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