Budgetdefizit im ersten Halbjahr bei 1,06 Prozent

Die Personalausgaben sind gestiegen, die Kapitalausgaben gesunken

Dienstag, 30. Juli 2013

Die Haushaltseinnahmen lagen in den ersten sechs Monaten 4,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Ausgaben stiegen um 4,3 Prozent.
Symbolbild:sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Im ersten Halbjahr 2013 beläuft sich das konsolidierte Haushaltsdefizit Rumäniens auf rund 6,62 Milliarden Lei, was 1,06 Prozent des für dieses Jahr veranschlagten Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Vor einem Jahr war der Fehlbetrag zu diesem Zeitpunkt leicht höher (1,15 BIP-Prozent), teilte das Finanzministerium mit. Das mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vereinbarte Defizitziel für 2013 sind 2,1 BIP-Prozent, bei einem veranschlagten BIP von 623,3 Milliarden Lei. Die Haushaltseinnahmen beliefen sich in den ersten sechs Monaten auf rund 97,5 Milliarden Lei (15,6 BIP-Prozent) und waren damit nominell um 4,8 Prozent höher als ein Jahr davor. Die Ausgaben stiegen nominell um 4,3 Prozent auf 104,2 Milliarden Lei, was 16,7 BIP-Prozent ausmacht. Gestiegen sind die Einnahmen aus der Einkommenssteuer (plus 9,3 Prozent). Bei den Akzisen waren es plus 4,2 Prozent und bei der Mehrwertsteuer plus 4,8 Prozent.

Zugelegt haben in den ersten sechs Monaten 2013 die Personalausgaben, und zwar um 18 Prozent, ebenso die Ausgaben für den Ankauf von Gütern und Dienstleistungen (plus 7,0 Prozent). Die Kapitalausgaben sanken um rund 10 Prozent, auch die Ausgaben für die aus internen und externen Quellen finanzierten Projekte fielen niedriger aus. Im vergangenen Gesamtjahr 2012 lag das Budgetdefizit Rumäniens bei 2,52 BIP-Prozent und damit leicht über den mit dem IWF vereinbarten 2,4 BIP-Prozent.

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