Budgetdefizit im September bei 1,3 BIP-Prozent

Personalausgaben in neun Monaten um 14,9 Prozent gestiegen

Dienstag, 29. Oktober 2013

Symbolgrafik: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Das konsolidierte Haushaltsdefizit Rumäniens ist im September um knapp 200 Millionen Lei auf 8,1 Milliarden Lei gestiegen, was 1,3 Prozent des für dieses Jahr veranschlagten Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Im August lag der Fehlbetrag noch bei 0,96 BIP-Prozent, teilte das Finanzministerium mit. Das mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vereinbarte Defizitziel für 2013 sind 2,1 BIP-Prozent.

Die Haushaltseinnahmen beliefen sich in den ersten neun Monaten auf rund 147,3 Milliarden BIP-Prozent (23,5 BIP-Prozent) und waren damit nominell um 4,4 Prozentpunkte höher als ein Jahr davor.

Die Ausgaben stiegen in diesem Zeitraum um 4,8 Prozentpunkte auf 155,4 Milliarden Lei (24,8 BIP-Prozent).

Gestiegen sind die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer um 4,1 Prozent, bei den Akzisen waren es plus 2,8 Prozent. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer sind um 1,3 Prozent gegenüber derselben Periode 2012 gesunken, jene aus der Einkommenssteuer waren um 7,9 Prozent höher.

Stark zugelegt haben in den ersten sieben Monaten die Personalausgaben und zwar um 14,7 Prozent, ebenso die Ausgaben für den Ankauf von Gütern und Dienstleistungen (plus 12,1 Prozent). 

Die Budgetausgaben für Investitionen hingegen sind um mehr als 10 Prozent auf 14,9 Prozent im Vorjahresvergleich niedriger ausgefallen.

Im vergangenen Gesamtjahr 2012 lag das Budgetdefizit Rumäniens bei 2,52 BIP-Prozent und damit leicht über den mit dem IWF vereinbarten 2,4 BIP-Prozent.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 29.10 2013, 14:42
Unglaublich - die Personalausgaben sind um 14,7% gestiegen, aber die Ausgaben für Investitionen sind im gleichen Zeitraum um 14,9% gesunken!!!!! Das ist der komplett verkehrte Weg. Da wird noch immer viel zu viel Personal vom Staat gefüttert - es ist noch immer so wie in der kommunistischen Zeit. Ein Personalabbau beim Staat wäre dringend notwendig - ansonsten wird Rumänien immer ein armes Land bleiben.

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