Bürger schlagen sich auf die Seite des Wahlsiegers

Begeisterung für Johannis wächst nachträglich noch mehr

Dienstag, 25. November 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Das Meinungsforschungsinstitut IRES hat am 20. November eine Umfrage durchgeführt, an der sich 1338 Bürger beteiligten und die aufschlussreich für die schwankende Stimmung in der Öffentlichkeit ist. So erklärten im Nachhinein 66 Prozent der Befragten, sie hätten am 16. November für Klaus Johannis gestimmt, das sind um 10 Prozent mehr als es tatsächlich waren.

Die Begeisterung für Johannis würde zunehmen, es bestehe auch die Tendenz, dass sich die Bürger auf die Seite des Siegers schlagen.

80 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Johannis seine Wahlversprechen einhalten wird, 50 Prozent fügen hinzu, er solle die Projekte von Traian Băsescu fortsetzen. Die Befragten können allerdings nicht angeben, welches diese Projekte sind. 38 Prozent der Befragten erklären jetzt, sie hätten „Vertrauen“ in Klaus Johannis und 23 Prozent sagen „Viel Vertrauen“. Zu Beginn des Wahlkampfes haben beide Kategorien zusammen 25 Prozent ausgemacht.

Die Optimismusfrage, ob sich das Land in die gute Richtung entwickle, beantworten 55 Prozent mit Ja, das liegt stark über dem Durchschnitt des letzten Jahres.

62 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die gegenwärtige Regierung weiter machen müsse und nicht durch eine PNL-Regierung ersetzt werden soll. Es sei besser, wenn nicht eine Partei allein die Macht hat.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 26.11 2014, 11:14
Tourist hat recht - Basescu war nicht so schlecht. Basescu wurde jahrelang von der kommunistischen Propaganda in diverseren "Latrinen"-Sendern schlecht geredet, bis es die Bevölkerung geglaubt hat. So funktioniert die Gehirnwäsche der Genossen. Wie sich jetzt herausstellt sind andere die wirklich Schuldigen in Rumänien!
Carlo, 26.11 2014, 01:42
@Helmut! Von Hinten angefangen: ist Rumänien krank? Meinten sie Korruptionskrankheit und machtpolitisches Streben. Dieses grasiert sehr stark in der PSD. Herr Johannis wird ein guter Präsident "aller rumänischen Staatsbürger sein, -nicht nur der Rumänen.- Wer hat unsinnige Wahlversprechen und Lügen und Hass verbreitet? Der Ponta!! - Freue mich auf nächsten Urlaub in R. Grüsse aus B-W.
norbert, 26.11 2014, 00:27
Der Haushalt der Rumänen. .wird in letzter Instanz von keinem rumänischen Politiker inklusive seines Präsidenten genehmigt. Das macht der iwf. .im Auftrag der EU
daher wird kein Arzt keine krankschwesterkrankschwester kann staatsbediensteter hier was nennenswertes bekommen. .rumänien ist keine Industrienation. .sie sind Zulieferer. .da stehen sie mit Dutzenden von Ländern in Konkurrenz. .sie haben da schon die Oberkante erreicht. .Beispiel dacia. Renault steigert die Stückzahl der Autos aus Rumänien nicht. .die Steigerung findet in Marokko statt. .rumänien ist nicht innovativ. Das sind die ausländischen Zulieferfirmen. .Rumänien hat Termin im Frühjahr. .bis dahin muss sie Daten abliefern. Um weiterhin an Geld zu kommen aus der EU. .sie sind verpflichtet ihre maroden stastsbetriebe loszuwerden. Man könnte Stunden lang so weiter fahren. Johannis erste Aufgabe hat mit Innenpolitik nichts zu tun. Er muß in Europa antreten. .da warten sie schon auf ihn. .besonders Deutschland England Frankreich. Da geht's nur über Probleme mit rumänien. Und ohne Vorschläge seitens Johannis kriegt er von der angie ..Cameron.. und Hollande. .ein alles gute Herr Johannis. .und grüßen sie mir schön ihre Frau. Die roma frage wird alles überschatten. .rumänien wird genau so wenig wie ihre blutsbrüder die Italiener ihre tief in der Kultur verhafteten koruption ablegen. Deswegen wird rumänien sich immer weiter einwohner mäßig verringern. Bis die Romas gleich sind. Und dann beginnt erst die richtige kacke. .
Tourist, 25.11 2014, 17:33
@Helmut: Basescu war gar nicht so schlecht. Wäre er tatsäclich so unbeliebt gewesen, wäre ja sein Abwahlreferendum anders ausgegangen. Und dass die Leute doch wählen gehen, wenn es ihnen wichtig ist, hat diese Wahl mit der relativ hohen Wahlbeteiligung gezeigt. Eigentlich hat immer nur die PSD ein Problem mit Basescu gehabt und deren nahestehende Fernsehsender haben jahrelang auf ihn eingetrommelt und jeden Furz skandalisiert.
Helmut, 25.11 2014, 13:22
Wahrscheinlich weis nich einmal Basescu welches seine Projekte sind/waren.Ausser Hass und Unfrieden zu verbreiten.Dies dürfte aber auch nicht im Interesse der Bevölkerung liegen.Wenn Herr Ioannis ein guter Präsident für alle Rumänen sein möchte(nicht nur für seine Parteifreunde/ACL),dann muß er einen andere/n Weg und Möglichkeiten finden.Ein neugewählte/r PolitikeIn wird immer mit Vorschußlorbeeren bedacht.Daher ist es auch nicht verwunderlich das man im Moment an seine Wahlversprechen glaubt.Die rauhe, politische Wirklichkeit wird zeigen ob er diese auch umsetzen können wird.Wobei dabei aber auch zu bedenken ist,dass nich alle Wahlversprechen unbedingt der Mehrheit der Bevölkerung dienlich sind.Zahlreiche dienen nur einzelen wirtschaflichen Interessensgruppen und nicht den sozial Schwachen des Landes.Es ist auch zu hinterfragen ob seine wirtschaftsliberalen Vorstellungen unbedingt einen Vorteil für die Bevölkerung bringen.Wichtig wird es sein die Kaufkraft der Bevölkerung zu steigern,nur damit kann auch die Wirtschaft wirklich angekurbelt werden.Auch die Einführung einer Vermögenssteuer(ab einer bestimmten Höhe) für alle Reichen und Superrreichen des Landes wäre ein Beitrag zur Bekämpfung zahlreicher Probleme.Daher sollte Herr Ioannis mit dem vom Volk gewählten Volksvetretern,aller Parteien, und der derzeitigen Regierung gut zusammearbeiten.Nicht Machtpolitisches streben,sondern eine anständige und vernüftige Politik ohne persönlichen Vorurteile sollten die Amtszeit des neuen Präsidenten bestimmen.Dies wäre sicher ein großer Beitrag zu Genesung Rumäniens.
Hanns, 25.11 2014, 11:31
50% der Befragten sind der Meinung Johannis solle die Projekte von Basescu fortsetzen! Das deckt sich allerdings nicht mit PSD-Propaganda wonach Basescu an allem Schuld sei.

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