Bukarest: Mehr als 10.000 Streuner getötet

Mittwoch, 25. Juni 2014

Bukarest (ADZ) - In der Hauptstadt sind seit Oktober bzw. seit Inkrafttreten des sogenannten „Streuner-Gesetzes“ mehr als 25.000 Straßenhunde eingefangen worden, davon wurden bisher mehr als 10.000 eingeschläfert, gab der Chef der städtischen Tierschutzbehörde (ASPA), Răzvan Băncescu, bekannt. Doch ist die rechtliche Grundlage für die Fortsetzung der Tötungen derzeit nicht mehr gegeben, nachdem das Appellationsgericht Bukarest am Freitag einer Klage der Tierschützer nachgab und die Anwendungsbestimmungen des Streuner-Gesetzes aufhob. Băncescu verlautete, dass die ASPA ihre Tätigkeit bis zur Urteilsbegründung fortsetzen werde, und forderte die für Veterinärangelegenheiten zuständige Behörde ANSVSA auf, Revision gegen das Urteil einzulegen.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 26.06 2014, 02:36
Jetzt soll dieses Theater wieder losgehen ? Wir werden gezwungen uns noch mit einer abgesägten Schrotflinte zu bewaffnen um abends in Bukarest spazieren gehen oder Rad fahren zu können. So etwas wie in Rum. Städten und Dörfern ist für keinen zivilisierten Europäer zumutbar.

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