Bukarests Bürgermeister strebt Metropolregion an

Ponta will weniger zentralistische Eingriffe in Lokalpolitik

Donnerstag, 30. Mai 2013

An der Konferenz über die Zukunft der Städte beteiligten sich auch der Premier Victor Ponta (Mitte), der deutsche Botschafter Andreas von Mettenheim (l.) und der Vorsitzende der AHK, Radu Merica.
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Der Oberbürgermeister der Hauptstadt, Sorin Oprescu, sieht im Rahmen des Entwicklungskonzepts Bukarest 2035 in Kürze die Gründung einer Metropolregion vor. Dies erklärte Oprescu am Dienstag in Bukarest. Bei der Konferenz „Cities of Tomorrow“, organisiert von der Nachrichtenagentur Mediafax und der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) nahmen über 200 Personen, darunter führende Politiker, teil, um sich über Möglichkeiten der zukünftigen Stadtentwicklung auszutauschen.

Bürgermeister Oprescu unterstrich auch, dass die Entwicklung einer Stadt wie Bukarest wesentlich vom gesetzlichen Rahmen – vor allem betreffend öffentliche Verwaltung und Finanzierung sowie territoriale Organisation und Urbanismus – und Finanzierungsmöglichkeiten abhängt.

Premierminister Victor Ponta sprach sich seinerseits dafür aus, dass Lokalbehörden mehr Einfluss auf die Lokalentwicklung haben sollten. Hierbei sollte die Regierung auf die Tätigkeit der Lokalverwaltungen möglichst wenig „zentralistisch eingreifen“ und Reglementierungen auf ein Minimum beschränken.

Andreas von Mettenheim, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, gab deutsche Städte als Beispiel an, denen verfassungsmäßig eine weitreichende Autonomie zugestanden wird und die viel mehr Geld aus Lokal- und Geschäftssteuern eintreiben können als rumänische.

Kommentare zu diesem Artikel

Sonja, 01.06 2013, 17:40
Die sollen erst mal einen humanen Umgang mit den Straßentieren lernen! In welchem Jahrhundert leben die eigentlich ... brutales, korruptes Vorgehen, Massentötungen von unschuldigen Tieren ist an der Tagesordnung zur eigenen Bereicherung! Bei solche einem Verhalten gibts nur eins: Keine Berechtigung Mitglied in der EU ... rausschmeißen, boykottieren ...

RUMÄNIEN: http://www.bmt-tierschutz.de/nl/01/Das-lukrative-Geschaeft-mit-dem-Hundemord.pdf / Petition: http://www.thepetitionsite.com/takeaction/249/911/390/
u n d
http://animatime.ro/2013/05/die-erste-niederlage-der-hundefangermafia-das-schliessen-des-stalls-aus-ranov/
Norbert, 31.05 2013, 19:19
Der größte Müllberg ist die rumänische schwarzmeerküste.Wer dort zwei wochen Urlaub macht und es überlebt ist gegen alle Krankheiten dieser Welt geimpft.Das könnte mal vielleicht als positives aus Rumänien mal in die Welt transportieren.
sraffa, 30.05 2013, 14:52
Ich weiß überhaupt nicht von was die Herren die ganze Zeit reden ? Die haben doch gar nichts im Griff. Bin vor kurzem am Stadtrand von Bukarest entlang des Lacul Mori gelaufen undhabe festgestellt daß Grünflächen am westlichen Rand des Lacul Mori großräumig als Müllhalden der Müllmafia missbraucht werden. Die Transporte gelangen dort hin über eine illegalen Weg und es natürlich auch keine Polizei da gibt die das stoppt - die erklären sich ja für alles "Nicht Zuständig" !!! Damit werden auch noch Wassereinzugsgebiete von Bukarest verseucht.
Ich wünsche, diesen Müll statt dessen direkt vor der Primaria Capitale oder noch besser auf dem Pta. Victoriei zu deponieren !

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