Bunter Abend vom Nachwuchs geprägt

Freitag, 05. Juni 2015

Steffen Schlandt (Mitte, am Klavier) begleitete den Erstauftritt von Sophie Plajer (links) und Martin Arvay (rechts) beim Bunten Abend.

Das „Korona“ Folkloreensemble, geleitet von Dagmar Cloos.

Die Kinder-Tanzgruppe „Korona Edelweiß“ trat zusammen mit dem Folkloreensemble „Korona“ auf.

Die Burzenländer Blaskapelle, geleitet von Vasile Glăvan schloss den Bunten Abend ab.
Fotos: Hans Butmaloiu

Die Frage, was es Neues am diesjährigen Bunten Abend gab, kann durchaus auch umgedreht werden: was gab es auch in den Vorjahren?

Denn der Anteil an Neubeteiligungen lag deutlich im Vorteil: Verena Hellmann (Klavier), Sophie Plajer (Violine) und Martin Arvay (Cello) hatten ihr Debüt an der traditionellen Veranstaltung des Kreisforums Kronstadt.

Weniger leicht hatten es die Tanzgruppen, für welche dieses Jahr keine Bretterbühne vorhanden war und sie sich somit auf dem holprigen Pflaster des Basteihofes sehr in Acht nehmen mussten. Das war sowohl für die erfahreneren Mitglieder des Folkloreensembles „Korona“, geleitet von Dagmar Cloos, gültig als auch – oder vor allem – für die Kinder-Tanzgruppen der Honterusschule (4. A Klasse, geleitet von Lehrerin Adriana Dimitriu) und die  Kinder-Tanzgruppe „Korona-Edelweiß“ der Gymnasialschule Nr. 12 (geleitet von Prof. Christa Marian und Dagmar Cloos).

Für das gemeinsame Singen war, wie in vorherigen Jahren, Steffen Schlandt zuständig, der auch die Klavierbegleitung für Sophie Plajer übernahm.

Den Abschluss machte die Burzenländer Blaskapelle unter der Leitung von Vasile Glăvan mit einem Polka & Walzer Programm. Ansage und Moderation übernahm dieses Jahr Manfred Copony alleine.

Kommentare zu diesem Artikel

dan, 17.06 2015, 09:18
Tourist kann ich zustimmen.
Was ich als außerhalb der Sachsen-Organisationen in Siebenbürgen (insbes. Kirche, aber auch Forum) Stehender beobachtet habe, ist: diese Organisationen haben von 1990 bis heute nichts getan, um ausgewanderte Sachsen aus dem "gelobten Land" zurückzuholen.
Im Gegenteil: sie haben alles getan, damit die Ausgewanderten, die angefragt haben wegen Zurückkommen, nicht zurückgekommen sind.
Oder sich allein kümmern mußten- ohne daß ihnen Kirche Forum geholfen hat.

Wenn aber diese ev. Kirche und das Forum die Sachsen repräsentieren, wie kann das sein, daß sie gegen die Sachsen, die zurückkommen wollen/wollten, aigeren?
Tourist, 06.06 2015, 01:31
selbst auf sächsischen Festen sind nur mehr 10% Sachsen, wenn überhaupt. Drei, vier Alte, ein paar Sommersachsen, die rumänische Schülertanzgruppe in sächsischer Tracht, ein paar rumänische Honorationen, sonstige Gäste. Mit dem Sachsentum in Siebenbürgen ist es aus und vorbei, wenn keiner mehr aus dem angeblich gelobten Land zurück kommt. In Deutschland werdet ihr Deutsche, oder spätestens eure Kinder. Nur in Siebenbürgen könnt ihr Sachsen sein. Will aber keiner mehr. Obwohl der Genosse Nicolae 25 schon tot ist und sich alles geändert hat. Chancen wären genug da, ein Unternehmen zu gründen, eine moderne Landwirtschaft, einen Tourismusbetrieb, eine Werkstätte, etc. Nur ist es halt so bequem im preußischen Wohlfahrtsstaat. Täglich den Prospekt von Edeka und Aldi studieren, RTL schauen, über die da oben lästern, sich aber trotzdem der Masse anpassen. Sachsesein war auch mal was anderes. Eigenverantwortung, Stolz, Zusammenhalt. Das passt nicht mehr in die moderne Lebensweise. Schmeißen wir 800 Jahre Geschichte in den Mülleimer. Ist ja egal. Dafür haben wir einen LCD-Fernseher, fahren nach Gran Canaria auf Urlaub und kaufen alle drei Jahre ein neues Mittelklasse-Auto. Super!

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