Capoeira in der Jazzwoche

Temeswarer Bega Blues Band mit neuer CD und Rezital

Dienstag, 19. April 2016

Klausenburg (ADZ) – „Capoeira als Phänomen der Gemeinschaftskunst“ heißt die Veranstaltung von Live-Aufführungen, Video- und Audioausstrahlungen mit dem Capoeira-Lehrer Bogdan Octav Rakolcza am Dienstag, den 19. April, um 19 Uhr, in der Pinselfabrik (Henri Barbusse-Straße 59-61) in Klausenburg/Cluj. Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst bzw. ein Kampftanz, geprägt von drei Ebenen: dem Kampf, der Musik und dem „Roda“. Der 1982 in Gherla geborene Bogdan Octav Rakolcza, siedelte 1992 mit seiner Familie nach Deutschland um, wo er Fotografie und Design an der TH Nürnberg studierte. Er widmete sich auch dem Schlagzeugspielen und ließ sich in die Capoeira einweihen. Um seine Diplomarbeit im Bereich der Fotografie über die Capoeira Angola in Salvador zu verfassen, unternahm Rakolcza eine dreimonatige Reise nach Brasilien. Nach Hochschulabschluss kehrte er nach Rumänien zurück und unterrichtet seitdem Schlagzeug und Capoeira innerhalb des Kultur- und Kunstraumes: der Pinselfabrik. Eine zweite Reise nach Brasilien sollte 2010 folgen, um seine Kenntnisse hinsichtlich Schlagzeugspielen und Capoeira zu vertiefen. Veranstalter des Capoeira-Abends ist das Brasilianische Kulturzentrum „Casa do Brasil“ in der Stadt an der Somesch unter der Honorarleitung von Virgil Mihaiu von der „Gheorghe Dima“-Musikakademie ebenda, der den Event auch moderiert.

Zwei Tage später, am Donnerstag, den 21. April, um 17 Uhr, erwartet Virgil Mihaiu die Studenten des Jazzmoduls mit der Vorstellung einer neuen CD, einem Gespräch und einem Rezital der Temeswarer Bega Blues Band im hauseigenen Studio-Saal der „Gheorghe Dima“-Musikakademie in Klausenburg (I.C. Brătianu-Straße 25). Zur Besetzung der Bega Blues Band gehören Maria Chioran (Solistin), Lucian Nagy (Saxophon), Toni Kühn (Keyboard), Johnny Bota (Bass), Mircea Bunea (Gitarre) und Lică Dolga (Schlagzeug). Johnny Bota, der Bandleader und Mitbegründer der Bega Blues Band, ist zugleich Gründer der ersten Fakultät für Jazz und Popmusik „Richard Oschanitzky“ in Rumänien, die mehrere Jahre in Temeswar/Timişoara innerhalb der Tibiscus-Universität funktioniert hat. Zur Veranstaltung sind auch Răzvan Metea, Leiter der Bigg Dimm A´Band, und seine Lehrlinge eingeladen. All dies innerhalb der Vorlesungsreihe für Jazzästhetik, die Virgil Mihaiu eingeleitet und regelmäßig für die Studenten des Jazzmoduls der Klausenburger Musikakademie organisiert. Teilnehmen am Event können jedoch auch alle interessierten Musikliebhaber. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen, die in der Internationalen Jazzwoche anberaumt sind, ist frei.

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