„Carl Filtsch“-Festival in Hermannstadt

Hohe Qualität bei 21. Folge des Klavier- und Kompositions-Wettbewerbs

Donnerstag, 07. Juli 2016

Pressekonferenz der Organisatoren: Csíky Boldizsár, Dan Grigore, Daniela Andonova, Ioan Bojin (Direktor der Hermannstädter Philharmonie) und Dragoş Mihăilescu (v.l.n.r.)
Foto: Michael Mundt

Hermannstadt – Die 21. Folge des Klavier- und Kompositions-Wettbewerbs und Festivals „Carl Filtsch“ findet im Thalia-Saal der Philharmonie, im Zeitraum 4.-10. Juli statt. Die Veranstaltung ist dem Andenken des außergewöhnlichen siebenbürgischen Musikers gewidmet, der 1830 in Mühlbach-Sebeş geboren wurde und 1845 in Venedig starb. 1842 wurde der junge Klavierspieler und Komponist Lieblingsschüler von Frédéric Chopin und bekam zeitweise auch von Franz Liszt Unterricht. Rund 40 Teilnehmer aus 12 Ländern haben sich zu den drei nach Alter eingeteilten Kategorien des Wettbewerbs (bis zu 10 Jahren, 10 -16 Jahre, 16 - 30 Jahre) eingeschrieben, die meisten in der dritten Kategorie C, für Klavierspieler bis zu 30 Jahren. Die Teilnehmer kommen aus Bulgarien, China, Deutschland, Moldawien, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Südkorea, Taiwan, sowie aus der Türkei und der Ukraine. Mitglieder der diesjährigen Jury sind Ehrenvorsitzender Walter Krafft, Gründer und Leiter des Münchener Musikseminars sowie Mitbegründer des Wettbewerbs, Vorsitzender Csíky Boldizsár, Professor an der Musikakademie Klausenburg/Cluj-Napoca, Klavierspieler und Komponist Dan Grigore, Daniela Andonova, Professorin an der Musikakademie Sofia, Dirigent und Komponist Gheorghe Costin, Christophe Alvarez, Pianist und Komponist aus Frankreich sowie Dragoş Mihăilescu, Pianist und Professor an der Musikhochschule Temeswar/Timişoara.

„Ich weiß, dass die Qualität dieses Wettbewerbs immer mehr steigt“, so Dan Grigore, „was zweifelsohne der bisherigen Jury zu verdanken ist.“ Die hohe Qualität des Wettbewerbs lobt auch Csíky Boldizsár: „Nicht nur die hoch angesetzten Preise, sondern oftmals auch Überraschungen unter den ausländischen Teilnehmern“ trügen dazu bei. Die vergebenen Preise haben einen Gesamtwert von 10.000 Euro. Sonderpreise werden verliehen für die beste Carl Filtsch-Interpretation, für eine eigene Komposition sowie für die beste Interpretation einer Komposition nach 1950. Ab diesem Jahr gibt es zwei weitere Sonderpreise: den Preis „Peter Szaunig“, im Gedenken an den letztes Jahr verstorbenen Begründer des Festivals, sowie den Preis des Publikums, für welchen Zuhörer im Saal und im Internet abstimmen können. Der Wettbewerb kann in Direktübertragung auch im Internet verfolgt werden bei der Internetadresse http://www.filarmonicasibiu.ro/index.php.

Unterstützer des Festivals sind der Hermannstädter Kreisrat, das Bürgermeisteramt Hermannstadt, die Staatsphilharmonie Hermannstadt, das Münchener Musikseminar, das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien, die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung München, die Heimatortsgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt, die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachen in Deutschland e.V. München, das Haus des Deutschen Ostens München, das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt sowie das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Der Eintritt zu den einzelnen Vorführungen im Wettbewerb ist frei. Freier Eintritt gilt auch für das Abschlusskonzert der Gewinner und die Preisverleihung am Sonntag, dem 10. Juli um 19 Uhr, ebenfalls im Thalia-Saal. Das allabendliche Konzertprogramm im Rahmen des Festivals kann bei der Internetadresse http://www.filarmonicasibiu.ro/ro/filtsch.htm aufgerufen werden.



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