Carrefour: Mehr Umsatz nur durch mehr Läden

Franzosen machen Schuldenkrise und Kaufzurückhaltung zu schaffen

Samstag, 21. Januar 2012

Bukarest (ADZ) - In Rumänien hat Europas größter Einzelhandelskonzern  Carrefour im vergangenen Jahr 2011 rund 4,8 Prozent mehr Umsatz gemacht und damit ein Volumen von 1,184 Milliarden Euro (einschließlich Mehrwertsteuer) erreicht. Allerdings geschah dies allein aufgrund der Eröffnung von neuen Hypermärkten. Unter vergleichbaren Konditionen ging der Umsatz gegenüber 2010 um 0,7 Prozent zurück, teilte die französische Einzelhandelskette mit.

Im vierten Quartal 2011 verzeichnete Carrefour Romania einen Absatzzuwachs von 5,1 Prozent auf 340 Millionen Euro im Jahresvergleich. Ohne die neu eröffneten Läden wäre der Absatz um 2,5 Prozent niedriger ausgefallen.

In Rumänien betreibt Carrefour inzwischen 25 Hypermärkte und 46 Supermärkte (einschließlich des Supermarkts, der nächste Woche im Julius Mall in Jassy/Iaşi seine Tore öffnet).

Weltweit fielen die Erlöse des französischen Einzelhandelskonzerns im vierten Quartal um 0,8 Prozent auf 24,15 Milliarden Euro. Schuld an dieser Entwicklung sei die Schuldenkrise in Europa und die damit einhergehenden Kaufzurückhaltung, verlautete es vom Konzern.

Carrefour geht davon aus, das vergangene Jahr nur am unteren Ende der eigenen Erwartungen abgeschlossen zu haben. Der operationelle Gewinn würde 2011 um 15 bis 20 Prozent niedriger ausfallen als im Jahr davor.
Die Franzosen kündigten an, wegen des harten Wettbewerbs in Europa die geplante Eröffnung von Großfilialen Land für Land zu überprüfen. Carrefour ist mit mehr als 9500 Läden in 32 Ländern vertreten.

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