„Cinecultura“-Festival - Filme auch aus Russland und Bulgarien

Mittwoch, 15. März 2017

Temeswar (ADZ) - Sechs Tage, elf Filme, zehn Sprachen: Ende März verwandelt sich die Aula Magna der West-Universität für das Cinecultura-Filmfestival erneut in einen Kinosaal. Vom 20. bis zum 25. März findet das internationale Festival, das von Lektoren und Lektorinnen der Temeswarer Universitäten und Freiwilligen organisiert wird, zum achten Mal statt.  Eröffnet wird die Filmreihe am Montag, den 20. März, um 19 Uhr, mit einem rumänischen Film. Die junge Temeswarer Schriftstellerin Ioana Duda wird das Drama „Cel Ales“ des Regisseurs Cristian Comeagă vorstellen. An den folgenden Tagen werden jeweils zwei Filme aus unterschiedlichen Ländern gezeigt. Als deutschsprachige Beiträge sind auch in diesem Jahr zwei Filme aus Deutschland und Österreich vertreten. Am Dienstag, den 21. März, um 20 Uhr wird mit „Victoria“ von Regisseur Sebastian Schipper der Sieger des Silbernen Bären auf der Berlinale 2015 gezeigt. Der rasante Thriller wurde komplett ohne Schnitte gedreht und erzählt die Geschichte einer jungen Spanierin, die in Berlin in ein Verbrechen verwickelt wird.  Am 24. März, wird um 18 Uhr der österreichische Film „Maikäfer flieg“ gezeigt. In der Verfilmung des 1973 erschienenen autobiografischen Romans der berühmten Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger werden die letzten Kriegstage in Wien 1945 aus der Sicht der Neunjährigen geschildert.  Im Programm ist außerdem mit der Komödie „A Los 40“ einer der erfolgreichsten peruanischen Filme aller Zeiten. Der Film wird am 21. März, um 18 Uhr gezeigt.

Ebenfalls Publikumslieblinge in ihren jeweiligen Herkunftsländern waren die spanische Komödie „Mi Gran Noche“ des bekannten Regisseurs Álex de la Iglesia und der französische Film „La Famille Bélier“ (23. März – 20 Uhr). Popstar Louane spielt in der Hauptrolle ein hörendes Mädchen in einer taubstummen Familie, das von einem Leben als Musikerin träumt. Auch der italienische Beitrag „Perfetti Sconoscuti“ (22. März – 18 Uhr) ist eine Komödie, die ein interessantes Experiment beleuchtet: Eine Gruppe von Freunden legt während eines gemeinsamen Abendessens ihre gesamte elektronische Kommunikation offen. Ernsthafter geht es im portugiesischen Film „Viagem A Portugal“ (23. März – 18 Uhr) zu. In nüchternen Schwarz-Weiß-Bildern beschreibt Regisseur Sérgio Tréfaut den Kampf einer Ukrainerin mit der vorurteilsbelasteten Grenzpolizei bei der Einreise am portugiesischen Flughafen Faro.  Der spätere Freitagabend und der Samstag stehen ganz im Zeichen der slawischen Filme. Erstmals hat Cinecultura Filme aus Russland und Bulgarien im Programm. Der russische Streifen „Krankenzimmer Nr. 6” (24. März – 20 Uhr) beruht auf einer Erzählung von Anton Tschechow und führt den Zuschauer hinter die Kulissen einer russischen psychiatrischen Anstalt. „Affe“ (25. März – 18 Uhr) ist ein typischer Coming-of-Age-Film und beleuchtet das Heranwachsen der Schwestern Iva und Maya in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Den Abschluss des Festivals bildet am Samstagabend der serbische Kultfilm „Ivko’s Fest“ (25. März – 20 Uhr).  Alle Filme des Festivals werden in Originalsprache mit englischen oder rumänischen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei.

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