Dacia legt auf dem EU-Markt um 3,7 Prozent zu

Muttergesellschaft Renault belegt Rang drei nach Volkswagen und Peugeot

Donnerstag, 19. März 2015

Der von Renault kontrollierte Automobilhersteller Dacia schneidet auf dem europäischen Automarkt weiterhin gut ab.

Bukarest (ADZ) - Die Zulassung von neuen Autos ist in Rumänien in den ersten beiden Monaten 2015 um 3,7 Prozent auf 9094 Einheiten im Vorjahresvergleich gestiegen, teilte der Verband der europäischen Automobilkonstrukteure ACEA mit. In der EU legte Dacia um 3,6 Prozent auf 57.106 Einheiten  zu und verzeichnete einen Marktanteil von 3 Prozent (vor einem Jahr 3,1 Prozent).  Der europäische Markt wuchs im Januar und Februar um 7 Prozent auf 1,92 Millionen Einheiten.

Die  Neuzulassungen stiegen in Spanien um 26,7 Prozent, in Deutschland um 4,6 Prozent, in Frankreich um 5,3 Prozent und in Großbritannien um 8,3 Prozent.

Der größte Zuwachs wurde in  Portugal (32 Prozent) und Irland (28,3 Prozent) verzeichnet. Der größte Rückgang fand in  Österreich (minus 14,6 Prozent), Finnland (minus 12,5 Prozent) und in Luxemburg (7,3 Prozent) statt.

Die  Muttergesellschaft Renault (plus 10 Prozent auf 190.616 Einheiten) und Dacia belegten im Januar und Februar zusammen Rang drei unter den Automobilherstellern, nach Volkswagen und Peugeot. Der Marktanteil von Renault wuchs um 0,3 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent. Im Februar sanken die Neuzulassungen von Dacia um 0,3 Prozent auf insgesamt 26.825 Einheiten.

Die Zulassungen des größten europäischen Autobauers, Volkswagen, stiegen um 8,8 Prozent in den ersten zwei Monaten auf 488.297 Einheiten, der Marktanteil beträgt 25,4 Prozent. PSA Peugeot verzeichnete einen Rückgang von 0,2 Prozent auf 213.589 Einheiten, der Marktanteil sank somit um 0,8 Prozent auf 11,1 Prozent.

In den ersten beiden Monaten des Jahres gab es u.a. bei den Marken Jeep (plus 192,7 Prozent), Mitsubishi (plus 76,5 Prozent) und Lexus (plus 41,9 Prozent) beträchtliche Wachstumszahlen.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 26.03 2015, 16:20
eigentlich müsste man das Erfolgsmodell "Dacia" auch auf andere Branchen übertragen: also in Rumänien mit niedrigeren Löhnen produzierte Konsumgüter, die im untersten Preissegment liegen aber doch eine solide Qualität haben und das einhalten, was sie versprechen. Ich denke da etwa an Kühlschränke, Waschmaschinen, Rasenmähertraktor, etc. Das Ingenieur-Wissen wäre im Lande ja vorhanden, aber an Fabrikgründern und Investoren mit Mut fehlt es.

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