Das baukulturelle Erbe von Temeswar

Fabrikstadt rückt am Wochenende in den Fokus

Donnerstag, 14. September 2017

Die römisch-katholische Millenniumskirche in der Fabrikstadt ist eines der imposantesten Gebäude von Temeswar.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – Der Römerplatz in der Fabrikstadt von Temeswar wird am Samstag und Sonntag Schauplatz mehrerer Ereignisse, die das baukulturelle Erbe des historischen Stadtteils in den Fokus rücken lassen. All diese finden samstags und sonntags ab 11 Uhr unter dem Namen „Heritage of Timişoara: Fabric“, zu deutsch: „Das Erbe der Stadt: Fabrik“, statt und werden von dem Verein „Prin Banat“ veranstaltet. Dabei soll die Öffentlichkeit auf die Bedeutung und Bewahrung des städtebaulichen Erbes aufmerksam gemacht werden.

Alle Teilnehmer können an diesem Wochenende kostenlos Postkarten aus der Fabrikstadt an  Freunde und Verwandte in Rumänien verschicken. Die interaktive Kunstinstallation „Gedanken über die Fabrikstadt“ findet am Samstag und Sonntag zwischen 11 und 20.30 Uhr statt. Die lokalen Zeichner Dan Ungureanu, Livia Coloji, Dushky, Kristina Malajmare, Lucian Popovici und Erik Erdokozi haben in der Zeitspanne Juni-August mehrere Illustrationen geschaffen, die die Dekorativelemente oder Fassaden der Gebäude in der Fabrikstadt, die meisten davon im Art-Nouveau-Stil, als Thema haben. Darauf können die Passanten am Samstag und Sonntag ihre Gedanken zum Thema „Wiederbelebung der Fabrikstadt“ niederschreiben. Die Zirkusschule tritt am Samstag um 14 Uhr auf, um 15.30 Uhr bzw. 18.45 Uhr sind Führungen durch den historischen Stadtteil mit dem „Mädchen mit rotem Regenschirm“ angesetzt. „Wir müssen über die Fabrikstadt sprechen“. Dies ist das Motto der Debatten, die samstags und sonntags jeweils um 18.30 Uhr stattfinden. Das gesamte Programm kann von der Facebook-Seite „Heritage of Timişoara: Fabric“ abgerufen werden. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

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