Das deutsche Theater im Januar

„Niederungen“ wieder aufgenommen

Donnerstag, 08. Januar 2015

Szene aus der Inszenierung „Moliendo Café“ mit Georg Peetz im Mittelpunkt.
Foto: DSTT

Temeswar - Die zweite Hälfte seiner  Spielzeit startet das Deutsche Staatstheater Temeswar/Timişoara am Montag, dem 12. Januar, um 19.30 Uhr im hauseigenen Saal mit der Inszenierung „Moliendo Café“ in der Spielleitung von Silviu Purcărete. Diese letzte Premiere der deutschen Schaubühne ist eine Gemeinschaftsproduktion der Ensembles des DSTT und des Ungarischen Staatstheaters Temeswar. Die Inszenierung, in der ein Großteil der Schauspieler beider Theater mitwirken, worin nicht auf das Wort, sondern auf die Körpersprache gesetzt wird, entstand aus den Improvisationen der Darsteller rund um das Thema Kaffee. Eine zweite Vorstellung mit „Moliendo Cafe“ ist für Dienstag, den 13. Januar, um 19.30 Uhr anberaumt.
Als erste Premiere des neuen Jahres bringt das DSTT die Inszenierung „Elektra“ am Sonntag, dem 25. Januar, um 19.30 Uhr im DSTT-Saal. Es handelt sich um eine moderne Bearbeitung der bekannten Geschichte der großen meschlichen Leidenschaften nach Euripides und Aischylos. Für die Bühnenfassung zeichnet Benedek Zsolt, für die Spielleitung Gastregisseur Bocsardi Laszlo. Eine zweite Vorstellung ist für Montag, den 26.Januar, 19.30 Uhr im DSTT-Saal eingeplant.

Am Mittwoch, dem 28. Januar, um 11 Uhr, werden die Kleinsten zu einer Vorstellung mit der Inszenierung „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ im Studiosaal des Ungarischen Staatstheaters Temeswar eingeladen. Für diese Inszenierung nach der ergreifenden Weihnachtsgeschichte des dänischen Märchenerzählers Hans Christian Andersen zeichnet Simona Vintilă. Für Freitag, den 30. Januar, um 19.30 Uhr, im DSTT-Saal ist zudem die Inszenierung „Niederungen“, eine der repräsentativen Produktionen der letzten Jahre am DSTT, vorgesehen. Die Inszenierung, in der Spielleitung von Niky Wolcz, mit dem Bühnenbild von Helmut Stürmer, ist eine Bühnenbearbeitung der wichtigsten Motive aus den Erzählungen der Banater Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller über die Kindheit im banatschwäbischen Dorf während des Kommunismus.

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