Das Goethe-Institut präsentiert die elften Deutschen Filmtage

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Bukarest (ADZ) - Die elfte Ausgabe der deutschen Filmtage wird in diesem Herbst am Freitag, den 4. November, um 19 Uhr im Cinema Eforie eröffnet. Der englischsprachige Film (rumänische Untertitel) „Colonia“ (2015) von Regisseur Florian Gallenberger und mit den Stars Emma Watson und Daniel Brühl hochkarätig besetzt, thematisiert die berüchtigte chilenische „Colonia Dignidad“ unter der Leitung des Sektenführers Paul Schäfer, die bis in jüngste Zeit in Deutschland für Schlagzeilen sorgte. Für diese Saison hat der bekannte Filmkritiker Mihai Fulger die interessantesten Spiel- und Kurzfilme der letzten zwei Jahre zusammengestellt, darunter einige von so bekannten Regisseurinnen wie Doris Dörrie, die dem rumänischen Publikum einen guten Einblick in das aktuelle Filmschaffen in Deutschland bieten sollen. Besonders hervorzuheben sind „Deadweight“ am Sonntag um 19 Uhr von Axel Koenzen, bei dem die Schauspielerin Ema Vetean im Anschluss Fragen des Publikums beantwortet und am Dienstag um 20 Uhr „Freistatt“, hier wird der Regisseur Marc Brummund anwesend sein.

Das kompakte Kurzfilmprogramm bietet eine Auswahl stilistisch sehr unterschiedlicher Filme, sowie im Bonusprogramm die deutsch-rumänische Koproduktion „ A quiet Place“ von Ronny Dörfler. Um den Regisseur Fritz Lang dreht sich alles am Montagabend. Nicht nur wird sein Klassiker, der berühmte Schwarz-Weiß-Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von 1931 gezeigt, sondern auch sein filmisches Portrait „Fritz Lang“von Gordian Maugg. Zum Abschluss am Donnerstagnachmittag werden für Kinder und Jugendliche u.a. der Film „Nellys Abenteuer“von Dominik Wessely, der in Siebenbürgen gedreht wurde, vorgeführt. Während am Abend für die Junggebliebenen das Festival mit dem als Kultfilm gepriesenen “Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ von Oskar Roehler im Club Control einen Schlussakkord setzt. Danach folgt Musik von der deutschen Band Jolly Good. Das weitere Programm findet sich auf der Website des Goethe-Instituts: https://www.goethe.de/resources/files/pdf94/programm-zfgxi.pdf

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