„Das Lächeln eines Augenblicks“

Lyrikband von Andrei Vremir in Frankreich erschienen

Samstag, 09. September 2017

Kürzlich fand in der Stadtbibliothek von Fogarasch eine besondere Buchvorstellung statt. Der Lyriker Andrei Vremir, den Stadtbewohnern als Lehrer für  Französisch, unter seinem bürgerlichen Namen Florentin Piţu bekannt, stellte seinen in Frankreich erschienenen Lyrikband vor. Dieser erschien in französischer Sprache, in der der Autor die 56 von ihm in der Sprache Voltaires geschriebenen Gedichte zusammenfasste. Der Band, der den Titel „Le sourire d’un instant“ (Das Lächeln eines Augenblicks) trägt, ist im Verlag Editions Thierry Sajat in Paris erschienen. Im November soll dieser auch in der Stadt an der Seine vorgestellt werden. Bei der hiesigen Buchvorstellung in Fogarasch waren Joel Conte, der Vorsitzende der Gesellschaft Rencontres europeenes, die eine reiche künstlerische und literarische Tätigkeit entfaltet, sowie die Journalistin  und Literaturkritikerin Oana Dugan anwesend, die auch das Vorwort zu dem Band geschrieben hat und auch als Übersetzerin auftritt.

Ein zahlreiches Publikum war zu der Buchvorstellung erschienen, da der Autor durch seine bisher erschienenen fünf Lyrikbände, alle im Klausenburger Limes Verlag veröffentlicht, die Literaturliebhaber in seinen Bann gezogen hat. Diese Veröffentlichungen stellten wir auch zum Teil in unserer Wochenschrift  vor (siehe u.a. KR Nr.26/2014). Sein erster Band erschien 2006. Die weiteren folgten 2007, 2008, 2010, 2014. Die Gedichte von Andrei Vremir  sind ausdrucksvoll und umfassen eine Thematik ausgehend vom  Schaffen, dem Schicksal des Menschen, Liebe. Er schafft die Bindung zwischen der metaphorischen Weltdarstellung und dem eigenen Ich. Trotz ihrer kurzen Form sind die Gedichte um so ansprechender durch ihre Botschaft, die sie ausstrahlen. Der Autor ist ein unruhiger Geist in seinem Schaffen und Leben, der immer wieder versucht, sein Denken in Versen auch seinen Mitmenschen zu vermitteln. Vremir, alias Piţu, Jahrgang 1954 wird die Leser sicher auch weiterhin mit seinem Schaffen vertraut machen, zu weiteren Buchvorstellungen einladen.


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