Das neue „Komm mit” 2017 ist da!

Gesammelte Reisereportagen der ADZ - ab sofort als Abo-Prämie

Samstag, 08. Juli 2017

Foto: George Dumitriu

„Authentisch, einzigartig und immer wieder überraschend” - so charakterisiert der letzte deutsche Botschafter Werner Hans Lauk Rumänien als Reiseland. Warum der Ende 2016 aus dem Amt geschiedene Diplomat auch weiterhin hier reisen will, verrät er im einleitenden Interview des neuen ADZ-Reiseführers „Komm mit durch Rumänien” 2017. Vor kurzem frisch aus der Druckerpresse gekommen, folgt der Reiseführer einer langen Tradition – 30 Jahre lang ist „Komm mit” im Verlag „Neuer Weg”, dem Vorgänger der ADZ, erschienen und erfreute sich größter Beliebtheit. Seit 2013 wird es mit neuem Konzept wieder aufgelegt und enthält die aktualisierten, mit Fotos und Tipps angereicherten Reisereportagen der ADZ. Als Dankeschön an unsere treuen Leser ist das reich bebilderte, 232 Seiten starke Werk ab sofort als Abo-Prämie erhältlich.

Wie sich auch im wirklichen Leben zwei Geschwister niemals gleichen, ist das „Komm mit” 2017 ein wenig anders als sein älterer Bruder... Stand in der Ausgabe von 2013 eher Kulturerbe im Vordergrund, so sind es diesmal vor allem die Menschen: Gleich mehrere Artikel befassen sich mit der ethnischen Vielfalt in Rumänien und dem touristischen Potenzial unserer Minderheiten - ihren Festen, Bräuchen und kulinarischen Köstlichkeiten, ihrem Kulturerbe und anderen interessanten Aspekten in ihrem Lebensraum. Gelegenheit zur Recherche vor Ort gaben zum einen kulturelle Veranstaltungen aus den eigenen Reihen der deutschen Minderheit – etwa Sachsen- und Zipsertreffen, die Haferlandwoche, das Bildegger Wein- und Traubenfest oder das Treffen der Bukowinadeutschen – aber auch das ProEtnica Festival in Schäßburg, wo alle Minderheiten aufeinandertreffen. Ferner hat das Departement für Interethnische Beziehungen an der Regierung Rumäniens (DRI) zwischen 2014 und 1016 drei Journalistenreisen organisiert, die auf der Suche nach dem touristischen Potenzial der Minderheiten in die Dobrudscha, ins Kreischgebiet und ans Eiserne Tor führten.  Ein weiterer Schwerpunkt in dieser Ausgabe ist Entdecken, Erleben und Bewegung in der Natur mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Naturschutz und Einbeziehung der lokalen Bevölkerung. Rumänien hat ein riesiges, ausbaufähiges Potenzial an Ökotourismus und bietet Besonderheiten, die es anderswo so nicht gibt: Bärenwatch, Wisentsafari, Fischerromantik oder sogar Storchentourismus.

Immer mehr junge Leute entdecken die Freude am Radfahren und Wandern: Unsere Kollegin Aida Ivan und die ehemalige Praktikantin Sarah Bioly erkundeten daher die Möglichkeiten für Fahrradtouren um Bukarest und im ganzen Land. Andreea Oance entführt als passionierte Extrem-Bikerin auf die schönsten Hochstraßen der Karpaten. Genusswandern liegt gleich mehreren Autoren im Blut: Die Schlucht der Sieben Leitern wagt Ştefana Ciortea-Neamţiu sogar mit ihren Kindern; im Ciucaş-Gebirge und im Ceahlău entführt uns Ralf Sudrigian in schwindelnde Höhen und auf Traumpfaden quer durch die Karpaten begleiten die Wanderprofis Angelica und Günther Kramer. Auf Schusters Rappen erkunden kann man auch die frühchristlichen Felsenkirchen im Kreis Buzău, die Hans Butmaloiu faszinierten. Zur Stärkung mit Natur- und Kulturgenuss laden zahlreiche kulinarische Events in Siebenbürgen ein, vorgestellt von Vlad Popa. Die schönsten Naturparks und das Fischerdorf Sfântu Gheorghe im Donaudelta präsentiert der passionierte Hobby-Naturfotograf Dr. Klaus Fabritius. In den blaugrünen Märchenwald im Szeklerland geht es mit Elise Wilk und die Luftkurorte des Banats macht Raluca Nelepcu schmackhaft. Damit wäre auch schon das Team der Textautoren vorgestellt.

Genauso wichtig sind jedoch die Fotos, kommen sie doch im Buch viel besser zur Geltung als auf Zeitungspapier: Nicht nur das „Licht der Götter” aus 6000 Jahren Goldschmiedekunst oder die „Pigmente des Himmels” in den Moldauklöstern hat George Dumitriu fotografisch eingefangen. Als „Volontär” und mein steter Begleiter knipste er sich durch Walachei, Siebenbürgen, Banat, Kreischgebiet, Maramuresch, Bukowina und Dobrudscha, wie Hunderte ausdrucksstarke Fotos bezeugen. Im Banat waren zudem Valentin Atiţoaiei und Zoltan Pazmany erfolgreich auf Motivjagd. Und natürlich fotografierten die Textautoren. Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Reiseführer diesmal ein wahrer Augenschmaus geworden ist! Das „Komm mit” 2017 führt den Leser jenseits ausgelatschter Pfade – und lässt Tourismus zur Mission werden: Nicht Konsum steht im Vordergrund, sondern Horizonterweiterung, der Blick über den eigenen Tellerrand, das Entdecken, das Kennen-und-Liebenlernen, das Kontakte-Knüpfen. So versteht sich das Buch als Einladung, Rumänien als spannendes, sicheres und liebenswertes Reiseland kennenzulernen.
„Komm mit” - es gibt noch viel zu entdecken!

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*