Das Schlimmste sei vorbei glauben 42 Prozent der Rumänen

Eurobarometer zu den Auswirkungen der Krise

Dienstag, 31. Juli 2012

Bukarest (ADZ/Mediafax) – Obwohl neun von zehn Rumänen glauben, die Wirtschaftslage in ihrem Land sei schlecht, zählt die rumänische Bevölkerung EU-weit eher zu den Optimisten. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die jüngste Eurobarometer-Studie aus dem Monat Mai 2012, zu der über 32.000 Personen befragt wurden.

Demnach glauben beispielsweise nur noch 44 Prozent der Österreicher - im Vergleich zu 47 zu Jahresbeginn –, dass die schlimmste Phase im Zusammenhang mit der Finanzkrise erst kommen wird, der Rest rechnet mit einem baldigen Aufwärtstrend.  Mit nur 40 bzw. 42 Prozent gelten auch Bulgaren und Rumänen im EU-Vergleich eher als zuversichtlich. Weitere 42 Prozent der Rumänen glauben, die Auswirkungen der Krise hätten bereits ihren Tiefpunkt erreicht.

Die größten Befürchtungen, dass die schlimmsten Folgen der Krise erst jetzt bevorstünden, hegen die Menschen in Portugal, Griechenland, und Zypern mit 78 bzw. je 77 Prozent. Auf die Frage, ob die Auswirkungen der Krise auf die Arbeitslosigkeit in ihrem Land  bereits ihren Höhepunkt überschritten hätte, zeigten sich die Dänen, Esten und Slowaken mit jeweils 51, 50 und 45 Prozent EU-weit am zuversichtlichsten.

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