Debatte um Neubauten auf der Warthe

Noch keine endgültigen Entscheidungen

Donnerstag, 27. Juli 2017

Kronstadt – Nach der öffentlichen Aussprache bezüglich des Immobilienprojektes American Dream in der Oberen Vorstadt/Schei, wurde eine solche nun auch wegen des Projektes der Baugesellschaft Maurer Imobiliare am Dienstag einberufen.

Diese beabsichtigt, einen Komplex von Appartements und ein Hotel, bis zu sieben Etagen hoch, auf der Warthe im Gebiet der Plattform zu bauen, wo vor 1989 das Projekt bestand, ein Denkmal zum Zeichen des Siegs des Sozialismus zu errichten. Initiator der Aussprache war Senator Allen Coliban (USR). Vorläufig sind die technischen Details des Projektes noch sehr unklar. Auch handle es sich nur um eine Studie bezüglich der Opportunität eines solchen Vorhabens in dem Gebiet, unmittelbar neben dem schon bestehenden Wohnkomplex Bellevue Residence neben der Straße, die zur Schulerau/Poiana Braşov führt, und nicht um ein genehmigtes Projekt.

Die Baufirma hatte keinen Vertreter zu der Aussprache entsandt. Der Vertreter des Bürgermeisteramtes Gheorghe Neculoiu betonte, das Vorhaben befinde sich in einem Anfangsstadium, es wurden noch keine Genehmigungen erteilt, und vorläufig soll die Studie ausgearbeitet werden, um die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Anrainer zu analysieren. An der Aussprache beteiligten sich auch Vertreter einiger Nichtregierungsorganisationen. Einige Teilnehmer betonten, dass „seit dem 13. Juni, Bagger in der Stejeri{ului-Straße auftauchten und Schotter ausbreiteten“, obwohl es noch keine Baugenehmigungen gibt.

Eine erste Reaktion gegen das Projekt von Maurer Imobiliare wurde noch am 2. Mai l.J. seitens des Rumänischen Architektenordens Filiale Kronstadt/Braşov – Covasna – Harghita beim Kronstädter Bürgermeisteramt registriert, in dem u.a. betont wird, dass „der vorgeschlagene massive Bau das Stadtbild endgültig und negativ durch die Lage beeinträchtigen wird“. Auch haben die Architekten das Projekt als unangebracht für die weitere, zusammenhängende Entwicklung der Stadt eingeschätzt.

Vorläufig gibt es noch keinen Bescheid, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden.

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