Debatte vor Verlegung der Arzneimittelagentur

LGBT-Mitarbeiter fürchten um ihre Rechte

Dienstag, 12. September 2017

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Am Freitag hat Rumänien seine Kandidatur zur Beherbergung der EU-Arzneimittelagentur erklärt. Deren Umzug aus London wird nötig, da Großbritannien die EU bis 2019 verlassen will. Bukarest bewirbt sich mit einem Standort im Norden der Stadt. Laut Oberbürgermeisterin Gabriela Firea (PSD) ist die Hauptstadt gewappnet.
Unterdessen fürchten homo-, bi- und transsexuelle Mitarbeiter der Behörde um ihre Bürgerrechte, sollten sie mit der Behörde in ein osteuropäisches Land ziehen. Deren Leiter Guido Rasi befürwortet nun die Verlegung in ein Land, welches etwa ihre Ehe oder Lebenspartnerschaft anerkennt. Neben Rumänien verweigern Bulgarien, Polen und die Slowakei jeglichen rechtlichen Rahmen für gleichgeschlechtliche Beziehungen. Die Entscheidung über den künftigen Standort fällt im November.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 12.09 2017, 20:35
Ottmar,das Zeug bekommst Du in D auch,die Verwendung macht den Schaden...
Ottmar, 12.09 2017, 17:32
Insbesondere da in Rumänien, wie am Sonntag im Deutschen Fernsehen zu sehen war, das in der EU verbotene Gift Fibronil frei im Handel erhältlich ist und keine Behörde etwas dagegen unternimmt.. Da wird dann der Bock zum Gärtner gemacht.
Jens, 12.09 2017, 12:29
Das Argument kann aus sicht der Betroffenen verstehen, aber um wie viele Personen gehts denn dabei?
Das Ro aber ein Land ist, in dem Bestechung noch immer eine große Rolle spielt und dann hier entschieden werden soll was für Medikamente zugelassen werden ist scheinbar kein Argument...

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