Demografische Veränderung durch sinkende Kinderzahlen

Kinderarmut besorgniserregend hoch in Rumänien

Dienstag, 20. Januar 2015

Bukarest (ADZ) - Aus der am Donnerstag im „Monitorul Oficial“ veröffentlichten, im Dezember 2014 verabschiedeten Regierungsstrategie zum Kinderschutz geht hervor, dass die Anzahl der Kinder seit 1990 bis 2013 von über 6,6 Millionen auf unter 3,7 Millionen gesunken ist. Die gleichzeitige Steigerung der Lebenserwartung führte zu starken demografischen Veränderungen: das Verhältnis Kinder zu Erwachsene lag 1990 bei ca. 1:2, nun bei ca. 1:4. Der Trend der abnehmenden Geburtenrate auf dem Land gegenüber der Stadt hat sich inzwischen umgekehrt. Die Folgen: regionale Überalterung und das Risiko einer Destabilisierung der Sozialversicherungssysteme.

Gleichzeitig deuten die hohe Geburtenrate unter Minderjährigen und die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche – auf 100 Geburten kommen 52,7 Abtreibungen, obwohl die Rate in den letzten beiden Jahrzehnten um das 7-fache gesunken ist – auf mangelnde Aufklärung hin. Von Armut betroffen trotz arbeitender Eltern ist ein Kind von dreien. Zwar ist generell die Armutsrate auf dem Land höher, doch wird mit Besorgnis die Bildung kompakter, isolierter Armutszonen in Städten beobachtet, diese mit über 60 Prozent Kinderanteil.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 21.01 2015, 01:32
Ich schrieb mehrfach. Mer warte ab..was am Ende des Jahres die zahlen sprechen. .bezogen. auf meine zahlen. .der bevölkerungs Entwicklung in rumänien. .wenn man den halben Hirnen. .die Wahrheit schreibt. .das sich die Rumänen im Schnellzug selbst abschaffen. .und ihre neuen Herren die Romas werden. .glüht die 2 wart Birne. .bis sie platzt. .die Rumänen lösen ihre Probleme auf rumänisch. Keine Kinder hohe Sterblichkeit und wegzug..Deutschland wächst jedes jahr. .warum wohl. Deutsche wissen das. .der Herr ottmar als einzigste deutscher außer mir weiß das. .die halben Hirne. .allso die romanisierten. .zählen lieber Sandkörner. Nur die Wahrheit kennen sie nicht. .Rumsnien schafft sich ab. Wir In Deutschland richten uns schon mal auf die Romas ein. .Amen. .
Ottmar, 20.01 2015, 23:43
Helmut wir in Bayern bekämpfen die Kinderarmut. Ein Kind bekommt laut Hartz 4 Tabelle
234 (bis 5 Jahre), 267 (bis 13 Jahre), 302 Euro (bis 18 Jahre). Kann doch Rumänien unter Pontas Regierung auch machen. Dann gibt es keine Kinderarmut. Außerdem haben wir in Bayern eine Jugendarbeitslosigkeit von 2,7 %. Das ist Sozialpolitik wie es Bayerns sogenannte Amigos (Originalton Sraffa) der CSU betreiben. Das könnte doch der falsche Dr. auch leisten anstatt freie Wahlen im Ausland zu behindern. Sozialpolitik ist aber für die Politiker der PSD wohl ein Fremdwort.
Manfred, 20.01 2015, 21:27
Helmut!Laut ADZ haben 16% der Rumänen(welche im Inland leben)keine Arbeit...Wieviele Personen dieser Altersgruppe arbeiten im Ausland?In RO herrscht(noch) die Perspektivlosigkeit,was bis jetzt keine Regierung geändert hat.Wie soll man von den in RO gezahlten Löhnen eine Familie gut über die Runden bringen?Durch Sparmaßnahmen bei der Bildung?Das total marode Gesundheits- und Sozialsystem schafft keine Anreize-auch Ponta und Co haben versagt!
Helmut, 20.01 2015, 21:13
Leider steigt die Kinderarmut und Überalterung auch in anderen Ländern der EU.Daher muß diese Probleme gemeinsam von allen Mitgliedstaaten der EU bekämpft werden.

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