Der 20. März ist Weltglückstag

Vom Glück im 21. Jahrhundert

Freitag, 17. März 2017

Nur noch wenige Tage sind bis zum Weltglückstag. Seit 2013 feiert die Welt den 20. März unter diesem Namen. Die UN-Resolution 66/281 hat dies ermöglicht. Verabschiedet wurde sie am 28. Juni 2012, den ersten Weltglückstag feierte man ein Jahr später. Auf die Frage, was der Weltglückstag ist oder warum es der UNO wichtig ist, diesen Feiertag zu begehen, findet man die Antwort auf der Webseite der Vereinten Nationen: „Es ist ein Tag, um glücklich zu sein, natürlich! Seit 2013 feiern die Vereinten Nationen den Weltglückstag als eine Möglichkeit, die Bedeutung des Glücks im Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu erkennen. Die UNO hat gerade 17 nachhaltige Entwicklungsziele gestartet, die die Armut beenden, die Ungleichheit reduzieren und unseren Planeten schützen – drei Schlüsselaspekte, die zum Wohlbefinden und zum Glück führen“.

Für einen Ausgleich in der Ökonomie, dem Sozialen und der Umwelt wollen somit die Vereinten Nationen sorgen und damit den Glücksfaktor der Menschen überall auf der Welt heben. So bleibt Glück nicht nur eines der Konzepte, mit denen sich die Philosophen befassen. Glück wird als messbare Größe verstanden. Und gleich darauf die Aufforderung: „Die Vereinten Nationen laden die Personen jeden Alters, jede Schulklasse, die Wirtschaft und die Regierungen ein, um den Internationalen Tag des Glücks jedes Jahr am 20. März zu feiern“. Die Initiative für den Weltglückstag hatte ein asiatischer Staat: Bhutan, das Königreich am Himalaya, das Land der Klöster, Mantras und Rhododendren, der Staat, der in den 1970ern verkündigt hat, dass es das Brutto-Nationale Glück über das Bruttosozialprodukt gestellt hat. Dass es somit das Glücksgefühl seiner Bürger über das Einkommen stellt. Am 2. April 2012 waren die Vertreter der UNO-Mitgliedsstaaten auf Einladung Bhutans auf der Konferenz „Glück und Wohlbefinden: Definition eines neuen ökonomischen Paradigmas“. So wurde der Weg zur Verabschiedung des Internationalen Tag des Glücks vorerst geebnet.

Und weil es am 20. März wieder soweit ist, werden zu diesem Anlass in verschiedenen Teilen der Welt verschiedene Aktivitäten vorbereitet, um das Glück zu vermehren. Menschen aus zirka 20 Ländern nehmen an dem Wettbewerb „Schreib dich glücklich!“ teil. Auch in Rumänien gibt es einige Initiativen, zum Beispiel werden die Bukarester aufgefordert, an einem „Flash Mob“ teilzunehmen. Dabei kommen Menschen zusammen, die Zitate und Sprüche, die einen glücklich machen, zusammentragen und diese auf Plakaten aufschreiben, um damit andere Menschen, die sie an dem Tag treffen, glücklich zu machen. Schließlich kann das Glück überspringen. Und weil man dem Tag seine Bedeutung zumessen will, läuft auf der Webseite http://www. un.org/en/events/happinessday/ sogar ein Countdown bis zum Feiertag. Davon sollte man sich jedoch nicht abhalten lassen, auch vor dem Feiertag glücklich zu sein!

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