Der Apfel ist das Symbol der Volksbewegungspartei

„Wir unterstützen die Reformen von Traian Băsescu“

Donnerstag, 25. Juli 2013

Der Apfel ist das Symbol der Volksbewegungspartei (PMP). Auf der Pressekonferenz sprachen der Vorsitzende der Stiftung, Marian Preda, sowie der interimistische Vorsitzende der Partei, Eugen Tomac (4. v. l.), über die Ziele der neuen Partei, die die Rechtskräfte um sich vereinen will. Foto: Agerpres

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Volksbewegungspartei (PMP) hat Dienstag die 50.000 Unterschriften beim Gericht hinterlegt, um als politische Partei eingetragen zu werden. Das Symbol der neuen Partei ist ein grün-blauer Apfel. Auf einer Pressekonferenz sprachen der interimistische Vorsitzende Eugen Tomac und seine Stellvertreter Teodor Baconschi und Adrian Papahagi über die Ziele der Partei. Sie soll ein Sammelpunkt für die rechte Wählerschaft werden und bei den Europawahlen im nächsten Jahr will man wenigstens 20 Prozent der Stimmen erzielen.

Die Partei wird auch eine Zweigstelle in der Republik Moldau haben und will deren europäische Integration fördern, nach dem Prinzip: Zwei Staaten, dasselbe Volk. Tomac erklärte noch: „Wir sind Partner des Präsidenten Traian Băsescu und unterstützen die Reformen, die er begonnen hat.“

Über die Möglichkeiten, sich in die neue Partei einzuschreiben, äußerte sich der Vorsitzende der Stiftung Volksbewegung, Marian Preda: Wenn man bei der Aufnahme in die Stiftung zurückhaltend gewesen sei, so stünde die Partei allen offen, die rechtsgerichtete Überzeugungen hegen. Bisher haben schon zahlreiche PDL-Mitglieder ihr Interesse für die neue Partei bekundet. Soziologen geben in dieser Angelegenheit zu bedenken, dass man mit einem Unbekannten an der Spitze keine Partei gründen könne. Die Nähe zu Traian Băsescu aber könne der Partei einerseits nützen, andererseits ein Hemmschuh sein.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 25.07 2013, 12:11
Oder benötigt man bekannte Größen wie "Gigi Becali" um Wahlen gewinnen zu können?
Hanns, 25.07 2013, 12:09
"Soziologen geben in dieser Angelegenheit zu bedenken, dass man mit einem Unbekannten an der Spitze keine Partei gründen könne." Vielleicht ist gerade das ein guter Anfang für eine Partei in Rumänien, weil ja alle bekannten Größen in der rumänischen Politik irgendwie mit Korruption in Verbindung zu bringen sind.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*