Der Christkindlesmarkt

Ein Geschenk des Deutschen Wirtschaftsklubs Kronstadt

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Einer der Einkaufsstände des Christkindlesmarktes im Hof der Schwarzen Kirche, mit Weihnachtsschmuck und Geschenkartikeln.
Foto: Hans Butmaloiu

Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht, doch es stimmt tatsächlich: der Weihnachtsmarkt des Deutschen Wirtschaftsklubs Kronstadt ist bei seiner dritten Auflage. Diesmal am Hof der Schwarzen Kirche in einer für Kleinhändler äußerst günstigen Lage. Wie uns Christian Macedonschi,  erklärte, „haben wir auch dieses Jahr, als Schwerpunkt der Veranstaltung die Eigenheiten unseres Vorbildes – der Christkindlesmarkt in Nürnberg – übernommen“.

Das Angebot der 20 Verkaufsstände deckt alles was man bei einem gemütlichen Spaziergang durch einen Weihnachtsmarkt erwartet: Leckereien für den Verzehr an den aufgestellten Tischchen oder zum Mitnehmen, Spielsachen und Geschenkartikel, handgefertigter Schmuck, Christbaumschmuck und natürlich auch heiße Getränke.

„Den roten Glühwein den wir bieten, den haben wir extra aus Nürnberg bestellt“, sagt uns Christian Macedonschi, „ebenso wie die Weißwürstchen.“ Als Besonderheit dieser Ausgabe führt er uns bis zu einem Stand, wo sich eine Trommel dreht in welcher sich Haselnüsse befinden. Darüber wird Zucker gestreut der erhitzt wird und die Haselnüsse, Nüsse oder Mandeln mit einer knusprigen Glasur übergibt. Der entsteigende Duft wetteifert mit dem des unweit stehenden Standes wo deftige Fladen aus Hefeteig in Öl brutzeln.

Mit saurere Sahne und geriebenem Hartkäse sind die „ungarischen Langosch“ ein kulinarischer Muss beim Besuch de Marktes. Der absolute Renner bleibt aber – wie im Vorjahr – der Stand mit Metzgerei- und Selchwaren. Hier gibt es alles was man von der guten siebenbürgischen Küche erwartet: geräucherte und scharfe Schweinewurst, Speck, Schinken oder Presswurst. Und auf keinen Fall sollte man den Markt ohne einem Honigglas verlassen. Geheimtipp: eingelegte Waldfrüchte in hellem Wiesenhonig.   

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