Der Große Preis geht nach Deutschland

Samstag wird der 14. Malwettbewerb „Kinder malen ihre Heimat“ in Reschitza mit Ausstellung und Preisverleihung gekrönt

Mittwoch, 21. März 2018

Reschitza – 231 Einsendungen aus fünf Ländern gab es zur diesjährigen Ausgabe des alle zwei Jahre stattfindenden Malwettbewerbs „Kinder malen ihre Heimat“, der vom Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ ausgeschrieben wird und mit Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen, der Karasch-Severiner Kreisbibliothek „Paul Iorgovici“, des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen und des Alpenländischen Kulturverbands „Südmark“ zu Graz stattfindet.

Die meisten Einsendungen kamen aus Rumänien (209), und zwar aus Reschitza, Temeswar, Großwardein/Oradea, Hermannstadt/Sibiu, Hatzfeld/Jimbolia, Großsanktnikolaus/Sânnicolau Mare, Steierdorf-Anina und Schäßburg/Sighișoara. Dazu insgesamt zehn Einsendungen aus Marburg a.d.Drau/Maribor/Slowenien, Veszprém/Ungarn, Vinkovci/Kroatien und Warmbronn bei Leonberg/Deutschland. 58 Beiträge gab es in der Altersgruppe I.-II. Schulklasse, 76 aus der III.-IV. Schulklasse, 77 aus der V.-VI. Schulklasse und 19 aus der VII.-VIII. Schulklasse.
Der Jury saß die Kunstkritikerin Dr. Ada Cruceanu-Chisăliță vor, ihr zur Seite standen die Künstler Ioana Mihăiescu, Maria Tudur, Leontin Prodan, Gustav und Doina Hlinka. Sie verliehen den Großen Preis der 14. Ausgabe an den Zweitklässler Adrian Kollmann aus Warmbronn bei Leonberg in Deutschland.

In der Altersgruppe der Erst- und Zweitklässler gingen die Preise an: Raluca Cristina Țigla (I. Preis, „Diaconovici-Tietz“ Reschitza, I.B-Klasse), Oliver-Nick Gherman (II.Preis, Allgemeinbildende Schule 2 Steierdorf-Anina, I. Klasse) und an Sebastian Cristian Duruț (III.Preis, „Diaconovici-Tietz“, Reschitza, I.B-Klasse).
Bei den Dritt- und Viertklässlern gingen die Preise an: Maia Georgiana Mihăilescu (I. Preis, Allgemeinbildende Schule 2 Reschitza, IV.A-Klasse), Fibia Boboescu (II.Preis, Allgemeinbildende Schule 2 Steierdorf-Anina, IV.Klasse) und an Beatrice Sara Borduz (III.Preis, „Diaconovici-Tietz“ Reschitza, III.B-Klasse).

Unter den Beiträgen der V.-VI. Klässler zeichnete die Jury folgende Beiträge aus: Bogdan Vizitiu (I.Preis, „Nikolaus Lenau“ Temeswar, V.A-Klasse), Ariana Mândru (II.Preis, „Nikolaus Lenau“ Temeswar, VI.B-Klasse) und Ema Antonescu (III.Preis, „Nikolaus Lenau“ Temeswar, VI.B-Klasse). In der Altersgruppe der VII.-VIII.-Klässler wurde mit dem ersten Preis Noémi Csapó aus der VII.Klasse der deutschsprachigen Grundschule „Gyulaffy László“ aus Veszprém in Ungarn ausgezeichnet. Der II.Preis ging an Alexandra Mewes von der Allgemeinbildenden Schule „Nestor Oprean“ aus Großsanktnikolaus, VIII.C-Klasse, während der dritte Preis an von der VII.-A-Klasse des Temeswarer „Nikolaus Lenau“- Iarina Tuha{u Kollegiums ging.

Die Jury verlieh, angesichts der Qualität der eingesandten Beiträge, auch zahlreiche Sonderpreise, so an Robert Urban von der IV.B des Reschitzaer „Diaconovici-Tietz“-Kollegiums, an Mara David aus der VI.C-Klasse des Großwardeiner „Friedrich Schiller“-Lyzeums, an Alicia Tozser aus der VI.C-Klasse der Großsanktnikolauser „Nestor Oprean“-Schule, an Mădălina Mândru aus der III.A-Klasse des Schässburger „Joseph Haltrich“-Lyzeums, an Andrei Mihai Antonie aus der V.A-Klasse des Temeswarer „Nikolaus Lenau“, an Maya Duma aus der IV.Klasse der Gymnasialschule 4 Hermannstadt, Ioana Mic aus der VIII.A-Klasse des Temeswarer „Nikolaus Lenau“, Lana Slavic aus der „Nikola Tesla“-Schule im kroatischen Vinkovci, an Diana Mentoniu aus der VII. Klasse der Allgemeinbildnenden Schule Hatzfeld, an Maj Draganic (III.Klasse) vom Kulturverein der Deutschen Frauen „Brücken“ aus dem slowenischen Marburg und an Lena Jovic (IV.Klasse) vom selben untersteirischen Kulturverein.

Die Vernissage der Ausstellung mit allen eingesandten Beiträgen wird am Samstag um 11 Uhr im Saal des Sozialzentrums „Frédéric Ozanam“ in der Reschitzaer Paul Iorgovici-Straße 44 eröffnet. Die Ausstellung kann dort bis am 29. März besichtigt werden, um darauf als Wanderausstellung in den teilnehmenden Städten und Ländern gezeigt zu werden.

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