Deutsch und seine interkulturellen Beziehungen

Germanistinnen und Germanisten aus Mitteleuropa tagten in Erfurt

Samstag, 19. April 2014

Der 4. Kongress des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes (MGV) mit dem Titel „Zentren und Peripherien – Deutsch und seine interkulturellen Beziehungen in Mitteleuropa” fand vom 10. bis 12. April an der Universität Erfurt in Deutschland statt. Der MGV wurde im Februar 2002 unter Beteiligung von Germanistinnen und Germanisten aus sieben Ländern gegründet.

Der Internetseite http://mgv-portal.eu/vorstellung.html ist zu entnehmen, dass der MGV eine Vereinigung darstellt, die interkulturelle und grenzüberschreitende Fragestellungen aufgreift und wissenschaftliche Aktivitäten unterstützt, die die deutsche Sprache und ihre Literatur betreffen. Er will die Forschung in und rund um den Kulturraum Mitteleuropa vernetzen und koordinieren. Seine „territoriale Basis“ bilden der geschlossene deutsche Sprachraum in Mitteleuropa und jene Länder und Landschaften zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria, die sich in ihren kulturellen Traditionen als mitteleuropäisch verstehen.

Zum Präsidenten des MGV wurde Univ.-Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Csaba Földes von der Universität Erfurt einstimmig wiedergewählt. Auch die MGV-Vizepräsidentin, Univ.-Prof. Dr. Mariana-Virginia Lăzărescu von der Universität Bukarest wurde einstimmig wiedergewählt. Der neue Geschäftsführer ist Ao. Univ.-Prof. Univ.-Prof. h.c. Mag. Dr. Peter Ernst von der Universität Wien, Schatzmeister ist Apl. Univ.-Prof. Dr. Detlef Haberland vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa/Universität Oldenburg. Weitere Vorstandsmitglieder sind Univ.-Prof. Dr. Lívia Adamcová von der Wirtschaftsuniversität Bratislava, Univ.-Prof. Dr. Dr. Dr. Magdolna Orosz von der Loránd-Eötvös-Universität Budapest und Dr. habil. Robert Rduch von der Schlesischen Universität Kattowitz.

Auf dem Kongress wurde auf die „Zeitschrift für Mitteleuropäische Germanistik” (ZMG), die im Gunter Narr Verlag in Tübingen erscheint, aufmerksam gemacht. Auch der Band „Deutsch als Fremd- und Muttersprache im mitteleuropäischen Raum”, der unlängst von Prof. Dr. Mariana-Virginia Lăzărescu im Wissenschaftlichen Verlag Berlin herausgegeben wurde, ist im Beisein vieler MGV-Mitglieder präsentiert worden. Er dokumentiert schriftlich die Beiträge der Dozenten und Nachwuchswissenschaftler, die anlässlich der vom 29. bis 31. August 2011 in Bukarest zum Thema des Bandes organisierten ersten MGV-Sommerakademie gehalten wurden. Der nächste MGV-Kongress wird in drei Jahren in Budapest veranstaltet. (ADZ)

Kommentare zu diesem Artikel

he he ..., 24.04 2014, 05:53
schaut mal was sich in unserer Kirche so tut, dann relativiert sich das mit dem vierfachen Germanistikdokter: Bischofsvikar, Dechant, Stadtpfarrer Dokter i einer Person!
Lächerlich, 19.04 2014, 17:01
Univ.-Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. XY und Ao. Univ.-Prof. Univ.-Prof. h.c. Mag. Dr. YZ und Univ.-Prof. Dr. Dr. Dr XY. Wie lächerlich, das so hinzuschreiben. Es hätte wirklich gereicht, Prof. Sowieso zu sagen. Klarer Fall: der/die Schreiber scheint wohl jemand zu sein, der an der Uni um seinen/ihren Posten zittert oder sich besonders beliebt machen will. So viel Standesdünkel oder Duckmäusertum in einem Zeitungsartikel sind unerträglich. Hätte lieber über die Inhalte was erfahren wollen, als über die Titel dieser Professoren. Sorry, das ist kein guter Journalismus!

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