Deutsche Delegation zu Besuch

Experten für Verkehrs- und Stadtplanung dabei

Samstag, 02. April 2016

Arad - Eine 23-köpfige Delegation aus Berlin besucht diese Tage die Stadt Arad. Geleitet wird sie vom Berliner Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler. Mit dabei sind Experten für Verkehrs- und Stadtplanung der Berliner Landesregierung, des Parlaments und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen. Die Delegation bereist mit der Bahn den neuen, von der Europäischen Union festgelegten Transeuropäischen Vorrangkorridor „Orient East Med“, der von Berlin über Budapest, Arad, Temeswar, Vidin, Sofia bis nach Athen und Piräus mit Abzweig nach Istanbul führt. Die deutsche Delegation kam gestern in Arad an. Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertretern der Arader Kommunalverwaltung, die Besichtigung des deutschen Unternehmens „Astra Rail Industries“, einer der größten Frachtwaggonher-steller Europas, sowie ein Stadtrundgang und ein Treffen mit Vertretern der deutschen Minderheit und des Deutsch-Rumänischen Wirtschaftsvereins Arad sowie des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs „Banat“. Heute Mittag geht es weiter mit dem „Seridica-Express“ über Temeswar und die neue Donau-Brücke bei Vidin nach Bulgarien und weiter nach Griechenland.

Die Schieneninfrastruktur zwischen Berlin und Athen bzw. Istanbul soll bis 2030 modernisiert werden, durch zweigleisigen Ausbau mit möglichen Geschwindigkeiten von mindestens 160 Stundenkilometern – heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Konsulats in Temeswar zum Besuch der Berliner Delegation. Budapest soll von Arad mit Intercity-Zügen in weniger als zwei Stunden mit der Bahn erreichbar sein. Internationale Güterströme aus Asien und dem Mittelmeerraum sollen von den Straßen auf die Schienen verlagert werden, in sogenannte „leise“ Containerzüge, angetrieben durch regenerative Energie. Für die Förderperiode bis 2020 stehen für die transeuropäischen Korridore im Programm „Central Europe Facilities“ 26 Milliarden Euro zur Verfügung. Einen Bericht über den Besuch der Deutschen in Arad lesen Sie in der nächsten BZ.

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