Deutsche Präsenz bei den Festtagen von Arad

Deutsch-Rumänischer Wirtschaftsverein mit Infostand dabei

Samstag, 27. August 2016

Am Infostand des DRW Arad: Empfangen werden die Besucher von Miss Arad persönlich.

Der deutsche Konsul in Temeswar, Rolf Maruhn (3.v.l.), ist Ehrenmitglied des DRW Arad. Am Donnerstagnachmittag besuchte er den Infostand des Arader Wirtschaftsvereins.

Arad - Die Festtage der Stadt Arad werden bis Sonntag mit Konzerten, Folkloreprogrammen, Theaterdarbietungen, Workshops, Freilicht-Filmvorführungen, Ausstellungen und Sportveranstaltungen ausgetragen. Während dieser Tage kann man den Sommermarkt auf dem Avram-Iancu-Platz und auf der Metianu-Straße besuchen. Zum ersten Mal dabei ist der örtliche deutsch-rumänische Wirtschaftsverein DRW Arad mit einem eigenen Infostand. Die in der Region vertretene deutsche Wirtschaft stellt sich über einen interaktiven Riesen-Touchscreen vor. Präsentiert werden unter anderem die Angebote im dualen Berufsausbildungssystem für das Schuljahr 2016/2017, aber auch die sozialen Projekte des Vereins. „Das ist die größte öffentliche Veranstaltung, an der sich der DRW Arad seit seiner Gründung 1994 beteiligt hat“, sagt der Marketingbeauftragte des Vereins, Waldemar Steimer. „Wir wollen die Präsenz der deutschen Wirtschaft vor Ort zeigen, denn man muss wissen, dass in den Unternehmen, die in den acht deutschen oder deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Rumäniens vereint sind, rund zwei Millionen Menschen tätig sind.“

Der Infostand am Avram-Iancu-Platz ist bis Sonntag zwischen 15 und 23 Uhr offen. Jeden Abend gibt es ein Programm auf der Freilichtbühne hinter dem Theater. Am Samstag-Abend verlegt sich der Schwerpunkt der Arader Festtage auf das Gelände des Neptun-Freibades. Dort ist ein Konzert mit Carla´s Dream und weiteren Künstlern angesagt und am Sonntag wird ebendort das Kesselgulasch-Festival organisiert. Dazu gibt es ganztags rumänische Volksmusik live. Anlass zu den Festtagen der Stadt Arad ist der 22. August 1834, der Tag, als die Ortschaft zur königlichen Freistadt durch den Kaiser in Wien ernannt wurde. Nach dieser sogenannten „Libertierung“ entwickelte sich die Stadt zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren der Region.

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