Deutscher Konzern unterstützt Studentenprojekte

Angehende Ingenieure aus Temeswar und Lippstadt angesprochen

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Die Zusammenarbeit zwischen Temeswarer TU und Hella wurde nun auch amtlich besiegelt.
Foto: Zoltán Pázmány

Fünf Studenten aus Rumänen werden im kommenden Jahr an einem internationalen Erfahrungsaustausch in Deutschland teilnehmen. Über eine Partnerschaft zwischen der TU Politehnica in Temeswar und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Lippstadt/ Deutschland  können die Studenten im kommenden Jahr ihre Diplomarbeit in Lippstadt schreiben. Als Alternative können sie ein Betriebspraktikum beim Hauptsitz der Firma Hella in Lippstadt absolvieren. Die Firma Hella, die Niederlassungen in Rumänien hat, fördert die Partnerschaft zwischen den beiden Hochschulen, unterstützt aber auch materiell die Temeswarer TU Politehnica.

So will Hella - in interdisziplinär zusammengesetzten Teams - Themen für Studenten aus den beiden Universitäten zur Erarbeitung vorgeben. Dies soll in einem sogenannten „Summer Camp“ erfolgen. Demzufolge sollen Studenten der beiden Hochschulen eine Woche an der TU in Temeswar und eine Woche in Lippstadt verbingen. Darüber hinaus können Studenten aus Lippstadt an Vorlesungen und Projekten in Temeswar mitmachen. Nicht zuletzt erarbeitet derzeit die Hochschule in Lippstadt Vorlesungen in englischer Sprache, um rumänischen Studenten entgegen zu kommen, die kein Deutsch sprechen.

Die Rumänienniederlassung von Hella unterstützt seit mehreren Jahren den Unterricht an der TU Politehnica. So wurde im vergangenen Jahr  unter der Bezeichnung „Hella Embedded Club“ ein komplettes Labor zur Elektronikforschung eingerichtet. Im vergangenen Jahr unterstützte Hella auch das Departement für Automatik und Angewandte Informatik an der Politehnica und seit diesem Jahr werden IT-Lehrgänge und SAP-Applikationen gelehrt.

Die Gefahr, Absolventen zu haben, die auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt sind, besteht auf keinen Fall, sagte der Rektor der TU Politehnica, Viorel [erban, der Banater Zeitung gegenüber. Es sei eher so, „dass es zu wenig gut vorbereitete Abgänger des Lyzeums gibt“.

  

 

Brücke verbindet Banat mit Kreischgebiet

Vorhaben besteht angeblich seit über 100 Jahren

 

Eine Brücke über den Marosch-Fluss verbindet seit Kurzem im westrumänischen Verwaltungskreis Arad die historischen Regionen Banat und das Kreischgebiet/ Cri{ana. Die Brücke werde zur wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Region beitragen, sagte bei der Inbetriebnahme der Vorsitzende des Arader Kreisrates, Nicolae Io]cu. Etwa 40 Millionen Lei wird das Gesamtprojekt kosten. Über die Brücke hinaus werden Verkehrsanbindungen mit den beiden Ortschaften Deutschsanktpeter/ Sânpetru German und Petschka errichtet, die auf den beiden Seiten des Marosch-Flusses liegen. „Direkte Nutznießer sind etwa 45.000 Bewohner der Region auf beiden Seiten des Flusses,“ so Nicolae Io]cu. Der Kreisratschef wies darauf hin, dass eine Brücke in der Region bereits vor 120 Jahren geplant war, aber gewisse Interessen damals dazu beigetragen haben, dass der Wiener Hof überzeugt wurde, die Investition nach Radna zu verlegen, so Io]cu.

Das Infrastrukturprojekt komme Bewohnern aus den Kreisren Arad und Temesch zugute. Mediafax nennt dabei die Ortschaften Petschka, Semlak, [eitin, Nadlak, Großsanktpeter/ Sânpetru Mare, Felnak, Secusigiu, Satu Mare (alle im Kreis Arad), sowie Perjamosch, Großsanktnikolaus/ Sânnicolau Mare, Tschanad/ Cenad und Igrisch im Kreis Temesch. Besseren Zugang zu den westrumänischen Grenzübergängen und zu den Industriegebieten bei Arad sei durch dieses Infrastrukturprojekt gewährleistt, schreibt Mediafax.

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