Deutschsprachige Schulen sehr gefragt

Insgesamt 2382 Schüler im Kronstädter Kreis an diesen eingeschrieben

Donnerstag, 20. September 2012

Pünktlich um 9 Uhr begann am Montag, am Hof des Johannes Honterus- Lyzeums in Kronstadt die Eröffnungsfeier des neuen Schuljahres in Anwesenheit zahlreicher Eltern und Gäste. Schuldirektor Helmuth Wagner begrüßt als Ehrengäste Wolfgang Wittstock, DFDKK-Vorsitzender und Kreisratsmitglied, den evangelischen Stadtpfarrer Christian Plajer, Schul-Fachinspektorin Gabriela Adam, Stadtrat Christian Macedonschi sowie die zahlreichen Schüler und deren Familienangehörige.
Foto: Hans Butmaloiu

Schon traditionsgemäß veranstaltet vor Schulanfang der Vorsitzende der Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt, Wolfgang Wittstock,  gemeinsam mit der Leitung der Honterusschule, dem zuständigen Fachinspektor, anderen zuständigen Verantwortungsträgern eine Pressekonferenz, um den Medienvertretern Einsicht in die Lage an den deutschsprachigen Schulen im Kreisgebiet zu bieten. Zwar sind diese staatliche Schulen, doch hat das Forum die moralische Pflicht diese Schulen in der Erfüllung ihrer Rolle zu unterstützen, betonte Wittstock. Einsicht bot er auch in die Rolle des Lehrerfortbildungszentrums von Mediasch, bezüglich der erforderlichen Lehrbücher. Dass das Interesse  an den deutschsprachigen Schulen weiterhin sehr groß ist, unterstrich Fachschulinspektorin Gabriela Adam.

Gegenwärtig findet der deutschsprachige Unterricht an sieben Schulen im Kreisgebiet statt: An der Honterusschule, an den Allgemeinschulen 5 und 12 in Kronstadt, an den theoretischen Lyzeen in Zeiden und Reps, an dem Ioan-Codru-Drăguşanu-Lyzeum in Viktoriastadt und an dem Doamna-Stanca-Kolleg in Fogarasch. Insgesamt werden an diesen 2382 Schüler im neuen Unterrichtsjahr 2012/2013 vorbereitet. Mit wenigen Ausnahmen werden an diesen alle Fächer in deutscher Sprache vorgetragen. Der Sprachtest ist heuer ausgefallen, doch wurde sowohl für die Kinder, die in die Vorschulklassen als auch für die erste Klasse eingeschrieben wurden, Bestätigungen seitens der Kindergärten gefordert, an denen diese die deutsche Sprache erlernt haben. Viele der Eltern verstehen nicht, dass diese Schulen mit deutscher Unterrichtssprache sind, und nicht Schulen, an denen die deutsche Sprache erlernt wird.

An der größten und repräsentativsten deutschsprachigen Schule, dem Johannes-Honterus-Lyzeum von Kronstadt, werden im neuen Schuljahr, einschließlich  der Vorschulklassen, 1421 Schüler unterrichtet, wie Schuldirektor Prof. Helmuth Wagner betonte. Der Unterricht findet nur vormittags statt in den fünf dazugehörigen Gebäuden. Außer Physik und teilweise Biologie werden alle Fächer in deutscher Sprache unterrichtet. So wie auch Prof. Hans Wilk, zuständig im Vorstand des Kreisforums für Schulfragen, betonte, haben die Eltern große Erwartungen, daher muss auch die Kompetenz gesteigert werden.

Als Mitglied im Stadtrat seitens des DFDR ist Christian Macedonschi Mitglied im Aufsichtsrat der Honterusschule und der anderen Schulen mit deutschsprachigen Abteilungen im Stadtgebiet. Er wies auf das Programm „Fit for future“ hin das gemeinsam mit dem Deutschen Wirtschaftsklub abgewickelt wird und gute Ergebnisse zeigt, wobei man daran denkt, dass Schüler die dabei mitmachen, sogar im deutschen Sprachraum Europas ein kurzes Praktikum vornehmen werden. Auch besteht die Absicht, ein Vorbereitungsprogramm für das Bakkalaureat einzuführen. Zudem steht im Blickpunkt für den deutschsprachigen Unterricht nur Lehrer anzuwerben, die sehr gut vorbereitet sind und auch die Sprache beherrschen. Somit sind gute Voraussetzungen für das neue Schuljahr gegeben.

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