Devisenreserven 2012 um 2 Milliarden Euro gesunken

Internationale Reserven bei rund 35,4 Milliarden Euro

Samstag, 05. Januar 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Im vergangenen Jahr 2012 haben sich die Devisenreserven Rumäniens um knapp zwei Milliarden Euro (1,987 Milliarden Euro) auf 31,206 Milliarden Euro verringert (2011: 33,193 Milliarden Euro). Im Dezember stiegen die Devisenreserven gegenüber dem Vormonat um 39 Millionen Euro, teilte die Nationalbank in Bukarest mit.

Die Deviseneingänge betrugen im Dezember 2,132 Milliarden Euro, die Ausgänge lagen bei 2,093 Milliarden Euro. Teil der Zahlungen war die Tilgung einer dritten Tranche einschließlich Zinsen (umgerechnet 252,05 Millionen Euro) aus dem Darlehen des Internationalen Währungsfonds (IWF). 

Die Goldreserven Rumäniens blieben 2012 mengenmäßig unverändert bei 103,7 Tonnen. Bei steigenden Goldpreisen auf den internationalen Märkten wuchs ihr Wert binnen eines Jahres um weitere 149 Millionen Euro auf 4,207 Milliarden Euro (2011: 4,058 Milliarden Euro; 2010: 3,518 Milliarden Euro; 2009: 2,556 Milliarden Euro).

Damit betrugen die internationalen Reserven Rumäniens (Devisenreserven plus Goldreserven) Ende Dezember 2012 rund 35,413 Milliarden Euro und waren damit um 607 Millionen Euro niedriger als vor einem Jahr (Ende 2011: rund 36,020 Milliarden Euro).

Rumänien muss im Januar 135,07 Millionen Euro seiner öffentlichen und öffentlich garantierten Außenverschuldung tilgen.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 05.01 2013, 20:21
Da bekanntlich der Tourismus ein großer Devisenbringer sein kann und Rumänien in den letzten Jahren als Tourismusland immer beliebter wurde ,wird es in Zukunft notwendig sein diesem Wirtschaftzweig noch größere Bedeutung beizumessen.Es wird daher Aufgabe der neuen Ministerin- delegat Maria Grapin sein Voraussetzungen zu schaffen, um diesen Weg noch erfolgreicher beschreiten zu können.Durch Motivation und unter Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen müssen die besten Tourismusfachkräfte des Landes dazu bewogen, werden ihr Wissen in die in die zukünftige Arbeit des Ministeriums einzubringen.Sicherlich wären auch die führenden Tourismusländer innerhalb der EU(Österreich,Deutschland,Spanien etc.) bereit,hier einen kooperativen Beitrag zu leisten.Es müßten auch die bestehenden touristischen Auslandvertretungen,welche in den letzen Jahren eine recht erfolgreiche Arbeit geleistet haben,noch mehr von Seiten des Staates gefördert werden.Geld welches man in den/die Tourismus bzw.Tourismuswerbung investiert ist immer für ein Land eine sinnvolle Investition und trägt auch dazu bei die Deviseneinnahmen des Landes zu erhöhen.

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