DFDR-Team spielte um Minderheiten-Pokal

Dienstag, 12. September 2017

Ovidiu Ganț und Florin Șari (vorne) mit der DFDR-Vertretung.

Die Mannschaft des Deutschen Forums war zum ersten Mal dabei.

Siegerehrung in Anwesenheit des Bürgermeisters der Gemeinde Dumbrăvița, Victor Malac.
Fotos: privat

Um den „Pokal der Diversität – Bekämpfung von Xenophobie und Diskriminierung durch Sport“ ging es am vergangenen Wochenende bei einem Fußballturnier, das das Departement für Interethnische Beziehungen in Bukarest zum dritten Mal - diesmal in der Gemeinde Dumbrăvița bei Temeswar - veranstaltet hat. Zum ersten Mal nahm 2017  auch eine Mannschaft des DFDR teil. Zugegen war die Vertretung des Deutschen Forums in Moinești. Das DFDR-Team kam ins Viertelfinale. Gewinner wurde die Mannschaft der Kroaten in Rumänien, gefolgt vom Team der ungarischen Minderheit. Den 3. Platz belegte die Mannschaft der Serben. „Zu dieser Veranstaltung beglückwünsche ich das Departement für Interethnische Beziehungen und den Rumänischen Fußballverband (RFV), denn dadurch konnten sich Jugendliche der Minderheitenverbände aus allen Landesteilen treffen, kennenlernen und austauschen“, sagte der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț und setzte fort: „Ich bedanke mich bei den Kommunalbehörden für die Unterstützung“.

„Sehr wichtig für uns ist auch der kulturelle Teil – dieses Jahr gab es eine Ausstellung im Temeswarer Gedenkhaus der Revolution ´Memorialul Revoluției´, wo auch das diesjährige Ereignis vorgestellt wurde. In den vorigen Jahren hatten wir einen kulinarische Messe, oder eine Foto- und Kunstausstellung im Haus des Fußballs“, schreibt Florin Șari vom RFV in der Pressemitteilung zum Ereignis. Mit Steluța Guțiu und Stefan Gnandt haben an der diesjährigen Kunstausstellung auch zwei deutschstämmige Künstler teilgenommen. Veranstaltungen dieser Art seien „ein Dialog zwischen Kultur und Entertainment“, sagte der Banater Zeitung Florin Șari, Beauftragter des RFV für soziale Verantwortung und Zuständiger für die Organisierung der Fußball-Europameisterschaft 2020 in Rumänien. „Die Bilder in der Gedenkstätte der Revolution waren beeindruckend und haben Emotionen vermittelt. Der Fußball bringt ja ebenfalls Emotionen mit sich, sodass eine Verbindung zwischen Kultur und Sport im Sinne des gegenseitigen Kennenlernens und der Verständigung gegeben ist“, so Florin Șari zum Turnier.

Dieses Projekt umfasst eine Reihe von Kultur- und Sportveranstaltungen, um für den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung zu werben und die ethnische und kulturelle Diversität in Rumänien zu fördern. Es beteiligen sich Künstler aus den Reihen der Minderheiten, aber auch aus der Mehrheitsbevölkerung.

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