Die 70er und 80er im Jungen Wald

Musik, Kinderspiele und Spezialitäten ließen Erinnerungen wieder wach werden

Mittwoch, 27. August 2014

Hermannstadt - Über 15.000 Teilnehmer besuchten am Wochenende die erste Auflage des Festivals „Das Hermannstadt von einst“ im Jungen Wald/Pădurea Dumbrava. Erinnern sollte es daran, wie man die offiziellen Feiertage verbrachte, weswegen es zum 23. August veranstaltet worden war. Das Event besucht hat am ersten Abend auch Bürgermeister Klaus Johannis, der erneut dem Wunsch von zig Leuten nachkam, die ein Foto mit ihm haben wollten. Auf die Bühne stiegen am Samstagabend beliebte Schlagersänger der 70er und 80er Jahre, wie Gabriel Dorobanţu, Marina Florea, Marina Voica, Carmen Trandafir und Carmen Rădulescu. Zu ihren Liedern sang und klatschte das rund 8000-köpfige Publikum bis in die späten Abendstunden. Der Sonntagabend war der Volksmusik gewidmet. Das Ensemble „Junii Sibiului“ und seine Gäste Gabriel Dumitru, Andreea Haisan, Paul Ananie, Stana Stepănescu, Daniel Pop, Codruţa Rodean und Mariana Deac boten dem Publikum eine vielfältige Auswahl an rumänischen Volkstänzen und -liedern.

Tagsüber hatten die Besucher an beiden Festivaltagen die Möglichkeit zum etwas anderen Zeitvertreib. Für Kinder und Jugendliche wurden Spiele wieder in Erinnerung gebracht, die vorzeiten auf der Straße gespielt wurden und auch noch werden, wie „Para“, „Ţară, ţară, vrem ostaşi”, „Nouă cărămizi”, „Elasticul” oder „Avioane” (Schiffe versenken mit Flugzeugen auf Papier).  Hunderte Kinder amüsierten sich, so wie es ihre Eltern und Großeltern einst getan hatten. Erwachsene und nicht nur hatten währenddessen die Gelegenheit, ihre tänzerischen Fähigkeiten zur Musik von ABBA, BZN, Boney M, Demis Roussos, Queen, C. C. Catch und vielen anderen unter Beweis zu stellen wie vor Jahren in der Disco. Auch für Verpflegung war gesorgt. An den Ständen, die am Eingang zum Jungen Wald aufgebaut worden waren, kauften die Besucher hausgemachten Kuchen und Gebäck, aufgespritzten Fruchtsirup und viele andere Spezialitäten. Passend zur Zeit wurden nur Schwarz-Weiß-Fotos gemacht.

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