Die Devisenreserven sind weiter gesunken

Internationale Reserven Ende Juli bei 36,554 Milliarden Euro

Freitag, 03. August 2012

Symbolbild: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Im Juli sind die Devisenreserven Rumäniens weiter gesunken. Diesmal betrug der Rückgang der Reserven binnen eines Monats 819 Millionen Euro auf 32,141 Milliarden Euro. Das teilte die Nationalbank in Bukarest mit. Bereits im Juni waren die Reserven um 559 Millionen Euro gesunken und im Mai waren es minus 817 Millionen Euro gewesen. Vor einem Jahr, Ende Juli 2011, beliefen sich die Devisenreserven des Landes auf 32,68 Milliarden Euro. Die Deviseneingänge betrugen im Juli 2012 rund 1,292 Milliarden Euro, die Ausgänge 2,111 Milliarden Euro.

Die Goldreserven Rumäniens blieben mengenmäßig unverändert bei 103,7 Tonnen. Bei steigenden Goldpreisen auf den internationalen Märkten wuchs ihr Wert im Juli 2012 gegenüber dem Vormonat Juni um 252 Millionen Euro auf 4,413 Milliarden Euro (Ende Juni: 4,161 Milliarden Euro). Damit betrugen die internationalen Reserven Rumäniens (Devisenreserven plus Goldreserven) Ende Juli rund 36,554 Milliarden Euro. Rumänien muss im August knapp eine Milliarde Euro (942,61 Millionen Euro) seiner öffentlichen und öffentlich garantierten Außenverschuldung tilgen.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 03.08 2012, 19:40
Sehr geehrter Herr Helmut!
Österreich ist ein typisches Tourismusland, sowohl im Winter als auch im Sommer. Bei uns könnte man sich Anregungen holen, wie so was funktioniert.
Wichtig für einen gut funktionierend Tourismus ist vor allem eine gut entwickelte Infrastruktur.
Ottmar, 03.08 2012, 17:29
Hallo Helmut,
mit dem Defizit im Tourismus hast Du recht dafür braucht es aber kein neues Ministerium. Eine gute Arbeit in der Aussenpräsentation des Landes im Ausland täts auch. Für Deutschland kann ich nur sprechen, ich sehe das in keiner Deutschen Zeitung.
Helmut, 03.08 2012, 16:39
DER TOURISMUS EIN ECHTER DEVISENBRINGER ,DARF NICHT LÄNGER ALS STIEFKIND BETRACHTET WERDEN.......Es wäre in Zukunft wichtig,dem Tourismus aus dem Ausland mehr Aufmerksamkeit zu widmen.Der Tourismus gilt in vielen Länder als einer der wichtigsten Devisenbringer.Leider haben dies die meisten Verantwortungsträger im Land noch nicht erkannt. Alle Lokalpolitiker(Bürgermeister etc.)sind aufgerufen,auf die zuständigen Stellen den nötigen Druck auszuüben.Der Tourismus,darf nicht mehr länger Stiefkind der Politik sein.Vielleich wird es auch nötig sein für diesen Wirtschaftzweig ein eigenes Ministerium mit einem(r) Fachmann/frau an der Spitze zu schaffen.(Ein Ministerium mehr zu fordern ist eine unpopuläre Forderung,aber hier besteht eine echte Notwendigkeit) .

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