„Die Grenze in der Geschichte“

Symposium „In memoriam C. Daicoviciu“ beginnt Dienstag in Karansebesch

Samstag, 18. Februar 2017

Karansebesch – Zwischen dem 21. und dem 24. Februar ist in diesem Jahr in Karansebesch das 43. internationale Historikersymposion „In memoriam Constantin Daicoviciu“ anberaumt. Veranstalter sind das Museum für die Geschichte des Grenzregiments (im Gebäude des ehemaligen Sitzes des k.u.k. wallachisch-illyrischen Grenzregiments Nr.14 ist das Museum untergebracht) und für Ethnografie Karansebesch, der Kreisrat Karasch-Severin und das Ministerium für Kultur und Nationale Identität. „Die Grenze in der Geschichte, seit ältesten Zeiten und bis in die Gegenwart“ ist das Thema der diesjährigen Historikerbegegnung. Offiziell eröffnet wird diese am Dienstag kommender Woche um 10 Uhr durch Grußworte, worauf man sofort in medias res geht.

Unter anderen zeigt Dr. Ioan Opriş eine Ausstellung über den Historiker und Archäologen Radu Florescu. Auch eine Archäologieausstellung wird gezeigt, zusammengestellt aus den jüngsten Entdeckungen der Karansebescher Archäologen, die unter ihrem Direktor, Dr. Adrian Arde], auf dem gesamten Gebiet des Banater Berglands graben. In diesem Jahr tagt, als Neuheit, auch der Nationale Ausschuss für Archäologie anlässlich des Symposiums von Karansebesch, der am Eröffnungstag eine öffentliche Aussprache zum Thema „Wie viele sind wir denn?“ durch ihren Präsidenten Dr. Ovidiu }entea moderiert.

Mittwoch und Donnerstag sind ausschließlich Vorträgen und wissenschaftlichen Mitteilungen vorbehalten, während am Freitag ein Ausflug zu archäologischen Ausgrabungen in der römischen Hauptstadt des antiken Dazien, Ulpia Traiana Sarmizegetusa im Hatzeger Land veranstaltet wird. Besucht werden auf diesem Ausflug auch die frühmittelalterliche Kirche von Sântamaria-Orlea und die Fundstellen der dakischen Siedlungen von Costesti und Grădiştea de Munte (Sarmizegetusa Regia).

Museumsleiter Adrian Ardeţ hat für das 43. Memoralsymposium Constantin Daicoviciu eine Rekordzahl von Teilnahmezusagen erhalten, Historiker und Geschichtsforscher aus Universitäten und Museen, aber auch aus Frankreich, Serbien, Polen, Bulgarien, Kroatien und Italien. Er schätzt, dass die Veranstaltung das Zeug hat, „die wichtigste wissenschaftliche Begegnung dieses Jahres in Westrumänien“ zu werden.

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