Die meisten Manager rechnen mit Stabilität

Konjunkturumfrage des Statistikamtes für den Zeitraum Oktober - Dezember

Freitag, 30. Oktober 2015

Wenig Optimismus in der Bauwirtschaft für das nächste Quartal.
Symbolfoto: www.freeimages.com

Bukarest (ADZ)  - Die meisten Unternehmensmanager der verschiedenen Branchen  gehen im Schnitt von einer relativen Stabilität ihrer Aktivitäten im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 aus, nur in der Bauwirtschaft herrscht Pessimismus. Das ergab  die monatliche Konjunkturumfrage des Nationalen Instituts für Statistik (INS). Die Manager aus der verarbeitenden Industrie rechnen mit einer relativen Stabilität  des  Produktionsvolumens (Konjunktursaldo plus 5 Prozent). Die Manager der Getränkeindustrie sehen sich mit einem saisonbedingten Konjunktursaldo von minus 39 Prozent deutlicher im Minus. Das Konjunktursaldo stellt das Verhältnis zwischen Optimisten und Pessimisten unter den befragten Manager dar und darf nicht mit einem statistischen Wert gleichgestellt werden. Die Zahl der Beschäftigten dürfte in der verarbeitenden Industrie ebenfalls relativ stabil bleiben (plus 1 Prozent), ebenso die Preise der Industrieerzeugnisse (null Prozent), heißt es weiter in der INS-Umfrage.

In der Bauwirtschaft hat der Optimismus der Manager deutlich abgebaut, das Produktionsvolumen soll im Zeitraum Oktober bis einschließlich Dezember saisonbedingt sinken (Konjunktursaldo minus 22 Prozent), Auftragsbestand und Neuaufträge liegen bei minus 23 Prozent. Die Preise hingegen dürften relativ stabil bleiben (minus 1 Prozent). Die Beschäftigtenzahl sinkt moderat (minus 11 Prozent). Die Manager des  Einzelhandels setzen in der INS-Umfrage in ihren Voraussichten auf eine relative Stabilität ihrer Aktivitäten (null Prozent). Die Zahl der Beschäftigten soll  moderat steigen (plus 11 Prozent), die Preise hingegen relativ stabil bleiben (minus 1 Prozent). In der Dienstleistungsbranche gehen die befragten Manager von einem moderaten Wachstum des Umsatzes aus  (Konjunktursaldo plus 1 Prozent). Die Beschäftigtenzahl bleibt relativ stabil (plus 7 Prozent), ebenso die Preise mit  plus 2 Prozent.

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