Die meisten Touristen sind deutsche Bürger

Statistikdaten 2014: mehr Gäste und Übernachtungen als 2013

Dienstag, 23. Dezember 2014

In den ersten neun Monaten des Jahres 2014 haben 1,48 Millionen ausländische Touristen ein Zimmer in touristischen Einrichtungen Rumäniens belegt. Sie machten 22,5 Prozent der Gesamtzahl der eingetroffenen Gäste (6569 Millionen) aus. Zum Großteil kamen sie aus Europa (77,5 Prozent). Die meisten waren Deutsche (185.265), Italiener (137.801) und Israelis (106.105). Die ausländischen Touristen gaben während ihres Aufenthaltes in Rumänien in den ersten neun Monaten des Jahres 3,73 Milliarden Lei aus, dies geht aus den Daten des Nationalen Statistikamtes (INS) hervor.

Tourismus boomt im Sommer

Geschäftsreisen, die Teilnahme an verschiedenen Kongressen, Konferenzen, Kursen, Messen und Ausstellungen waren die Hauptgründe für den Aufenthalt in Rumänien (60,6 Prozent der Gesamtzahl der ausländischen Touristen). Im Business-Tourismus wurde erwartungsgemäß auch das meiste Geld ausgegeben: 66,3 Prozent insgesamt. Die höchsten Summen flossen in Zahlungen für Unterkunft (52,3 Prozent der Ausgaben).
Prozentual gesehen, waren Reisen aus persönlichen Gründen ein weiterer Aspekt, der ausländische Touristen nach Rumänien brachte: 39,4 Prozent. Es handelt sich dabei um Reisen für Ferien, Einkäufe, Kultur- und Sportereignisse, Besuch bei Verwandten und Freunden, medizinische Behandlungen, zu religiösen Zwecken, Transit und andere Aktivitäten. Die Ausgaben dieser Touristen betragen 33,7 Prozent des Geldes, das ausländische Touristen ausgegebenen haben. Fast die Hälfte der Gesamtsumme (3,73 Milliarden Lei) stammt aus den Sommermonaten (Juli, August, September), als sich die 641.200 Ausländer ihren Rumänienaufenthalt 1,52 Milliarden Lei kosten ließen.

Bei Restaurant- und Bar-Besuchen haben sie 16,1 Prozent ihres Geldes gelassen und 11,7 Prozent bei Einkäufen. Je etwa ein Drittel der ausgegebenen Summen für Einkäufe kamen Lebensmitteln und Getränken, bzw. Geschenken und Souvenirs zu. 55,4 Prozent der Reisekosten wurden für Mietwagen ausgegeben und 59,9 Prozent der Kosten für Entspannung machten Eintrittskarten in Freizeitanlagen, Casinos und Glücksspiele aus, schreibt Mediafax. Die INS-Daten zeigen auch, dass allgemein die Zahl der Touristen in Rumänien in den ersten neun Monaten 2014 zugelegt hat. So ist die Zahl der eingetroffenen Gäste, bzw. der Übernachtungen in den einschlägigen Einrichtungen Rumäniens zwischen Januar – September 2014 im Vergleich zur selben Zeitspanne des Vorjahres gestiegen: 6,1 Prozent mehr eingetroffene Gäste (insgesamt 6569 Millionen) und 5,7 Prozent mehr Übernachtungen (insgesamt 16.054 Millionen).

Das Banat in der Statistik

Die Zahl der Touristen und die Bettauslastung sind innerhalb eines Jahres im Westen des Landes allgemein gestiegen. Von September 2013 bis September 2014 gab es in drei von vier Verwaltungskreisen der Westregion (Arad, Hunedoara, Karasch-Severin und Temesch) mehr Touristen. Allein im Banater Bergland, Kreis Karasch-Severin, war ein Rückgang zu verzeichnen. Die Bettauslastung war im September 2014 in den Tourismuseinrichtungen des Banater Berglands fast in allen Bereichen geringer als ein Jahr zuvor. Nur in den Pensionen übernachteten mehr Gäste, als im Vorjahr. Die in Hotels und Pensionen belegten Plätze bleiben jedoch weiterhin auf einem gesunkenen Niveau. Allein im Kreis Temesch erreichten sie etwa ein Drittel aller verfügbaren Plätze. In den Kreisen Arad und Hunedoara liegt dieser Prozentsatz sogar unter der 30-Prozent-Marke.
Den größten Aufwärtstrend erlebten die Motels im Kreis Temesch, wo die Zahl der Übernachtungen fast auf das Fünffache gestiegen ist. Fast doppelt so viele Plätze als ein Jahr zuvor buchten auch die Besucher von Motels im Kreis Arad.

Im Kreis Hunedoara übernachteten im September d. J. mehr als doppelt so viele Besucher in Einrichtungen, die dem „Tourismus auf dem Bauernhof“ gewidmet sind. Ein erhebliches Plus schreiben auch die Einrichtungen dieser Sparte im Kreis Temesch. Die schlechten Werte im Banater Bergland gehen auch darauf zurück, dass gerade die allgemein bevorzugten Einrichtungen, die Hotels, um mehr als 4000 Übernachtungen weniger registrierten als im Herbst vergangenen Jahres. Trotzdem bleibt die Zahl der Hotelübernachtungen im Banater Bergland recht gehoben. Mit ihren 45.400 gebuchten Plätzen sind das im September d. J. weitaus mehr, als die Gesamtzahl der Touristen in den Kreisen Arad bzw. Hunedoara. Diese Daten werden ihrerseits vom Tourismus des Kreises Temesch überboten. Mit den nahezu 73.000 Übernachtungen belegten hier mehr Gäste ein Bett, als in allen Einrichtungen der Kreise Arad und Hunedoara zusammen.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 29.12 2014, 21:06
Von den deutschen Touristen ..sind 170 000 Sachsen und Schwaben. .die ihre Dörfer und Städte besuchen. .ihre Heimat. .und nicht rumänien. .die deutschen sind gekommen als dort Ungarn und Österreicher politisch das sagen hatte. Da haben sie sich selbst verwaltet.als sie unter rumänische Verwaltung und Politik Zwangs weise. .kamen zogen sie weg. .wer fährt unter solchen Umständen nach Rumänien. .sie fahren in ihre Heimat und nicht nach Rumänien. ..

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*